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Heute Duell gegen das Schlusslicht / Glatz und Treutler beißen auf die Zähne

Raus aus dem Keller – Wulff fordert gegen Staßfurt den zweiten Schritt

Handball (jko). Im Kellerduell der Regionalliga ist für den VfL Hameln heute Abend (19.15 Uhr/Halle Nord) gegen Schlusslicht Concordia Staßfurt ein Heimsieg Pflicht. „Der Erfolg gegen Köthen war ein erster Schritt. Aber nur wenn wir jetzt nachlegen, hat er auch etwas gebracht. Wir wollen die Abstiegsplätze endlich verlassen“, stellt Trainer Hajo Wulff unmissverständlich klar. Er warnt aber davor, den Gegner zu unterschätzen. „Einfach wird es nicht, aber wenn wir unsere normale Leistung bringen, sollte es reichen“, so der Coach und hofft, dass seine Schützlinge spielerisch dort anknüpfen, wo sie zuletzt aufgehört haben. Oliver Glatz, der am letzten Sonnabend wie ein aufgedrehter Brummkreisel wirbelte, ist nach seiner Entzündung im rechten Knie zur Zeit schmerzfrei und trainiert wieder normal.

veröffentlicht am 30.01.2009 um 18:24 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 16:41 Uhr

So wird es gemacht: Hamelns Cheftrainer Hajo Wulff gibt seine Vorstellungen, wie die Partie zu laufen hat, an Mannschaftskapitän Oliver Glatz weiter.

Foto: aro

Einsatz von Niemeyer

erst in zwei Wochen

„Allerdings werde ich um eine Operation nicht herumkommen. Der Schleimbeutel muss irgendwann raus. Ich versuche aber, den Eingriff so lange wie möglich hinauszuzögern“, sagt der 27-jährige Kapitän. Eine Schleimbeutelentzündung an der rechten Bizepssehne macht auch Daniel Treutler zu schaffen, der sich aber weiter in den Dienst der Mannschaft stellen wird. „Mit dem Werfen habe ich zwar arge Probleme, doch ich hoffe, dass ich von einer Operation verschont bleibe“, so der 26-jährige Allrounder, der sich zudem ebenso wie Torhüter Frank Rosenthal noch mit einem Magen-Darm-Infekt plagte.

Dominik Niemeyer hat derweil wieder mit dem Lauftraining begonnen, an einen Einsatz ist aber frühestens in zwei Wochen zu denken. Concordia Staßfurt wurde nach dem Weggang von acht Stammspielern schon zu Saisonbeginn als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt. Als Ersatz kamen junge Talente hinzu, denen die Erfahrung fehlt. Mit Matthias Schröder, Volker und Steffen Wartmann sowie Torhüter Andreas Stops verblieben vier Routiniers, so dass das 14. Regionalliga-Jahr für die Concorden auch das schwerste zu werden scheint. Kämpferisch steckt das Team nie auf, viele Spiele gingen knapp verloren, dennoch reichte es nur zu fünf Punkten, die allesamt in eigener Halle eingefahren wurden. Auswärts wartet die Mannschaft von Trainer René Linkohr dagegen immer noch auf ein Erfolgserlebnis.



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