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Randnotizen vom Silvesterlauf

Sie verkörpern ein Stück jüngste heimische Fußball-Geschichte, spielen jetzt noch bei den Old Stars und sind obendrein auch noch als Trainer (in Hilligsfeld und Börry) im Einsatz. Andreas und Ralf Scheler sowie Dirk Brockmann, alle Baujahr 1968, bildeten auch beim Silvesterlauf ein läuferisch homogenes Team, liefen über 6,9 Kilometer gemeinsam durchs Ziel - allerdings nicht als Erste, sondern in 34:51 Minuten im Mittelfeld.

veröffentlicht am 01.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:41 Uhr

Wilfried Schmidt

Dass Rock’ n’ Roll nicht so anstrengend ist wie ein 6,9-Kilometerlauf, musste Rüdiger Krückeberg (41) am eigenen Leib feststellen. Das frühere Mitglied der Hamelner Master-Rats, derzeit Teamleiter beim DM-Dritten, wurde zwar in seiner Altersklasse nur letzter und war dabei fast 20 Minuten länger unterwegs als Sieger Tobias Meyer. Dennoch freute er sich, bei seiner 14. Teilnahme trotz tückischer Glätte heil ins Ziel gekommen zu sein.

Wilfried Schmidt, in den 90-er Jahren erfolgreicher Trainer der Hameln-Pyrmonter Radrennfahrer, war aus seiner neuen Heimat Antalya (Türkei) zu einer Stippvisite ins Weserbergland gekommen. An der Seite von Hamelns Radsport-Chef Konrad Stresing fieberte er trotz eisiger Temperaturen („In der Türkei hätte ich jetzt noch im Meer baden können“) mit den blau-weißen Radsportlern Thomas Engelbrecht, Gunnar Wulf und Hendrik Siebert mit.

Der Jugendsieger der drei letzten Jahre, Tobias Götze (LG Weserbergland), musste sich bei seinem ersten Start im Männerfeld mit Platz neun zufrieden sein. „Die lange Strecke hat mir als Mittelstreckler sehr zu schaffen gemacht. Außerdem war ich vom anstrengenden Hallen-Intervalltraining noch ziemlich platt“, versuchte der 20-jährige Student aus Kirchbrak seine schlechte Platzierung zu entschuldigen.

Dreierpack: Andreas und Ralf Scheler sowie Dirk Brockmann (v.l.)

Kleine Panne bei der Siegerehrung. Als jüngste Teilnehmerin wurde Amelie Köster (Tündern) von Stifter Hermann Kunze mit dem Sonderpokal überrascht. Später stellte sich dann heraus, dass Marie Hundertmark (TSG) sogar noch ein paar Tage jünger ist als die Ausgezeichnete. „Wir werden dir nachträglich auch noch einen Pokal besorgen“, versprach Gesamtleiter Rudolf Welzhofer, der sich außerdem beim Bauhof der Gemeinde für die tolle Schneeräumaktion bedankte.



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