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Spielgemeinschaft mit Diedersen und Coppenbrügge droht das Aus

Quo vadis, SG Marienau?

Hameln-Pyrmont. In der 1. Fußball-Kreisklasse droht der SG Marienau/Diedersen/Coppenbrügge angeblich zum Saisonende das Aus. Diedersen und Coppenbrügge sollen den Kooperationsvertrag bereits gekündigt haben. Bis Anfang Mai soll es sich entscheiden, ob es vielleicht doch weitergeht.

veröffentlicht am 06.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:16 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Den ersten Auswärtssieg der laufenden Saison in der 1. Kreisklasse haben die Fußballer der SG Marienau/ Diedersen/Coppenbrügge gefeiert wie den Gewinn der Meisterschaft. Mit 3:2 gewann die Elf von Interimscoach Jens Giger am vergangenen Sonntag gegen Schlusslicht TSV Gro-ßenwieden. Die Freude darüber war so groß, dass die Spieler hinterher ein Siegerselfie auf der Facebook-Seite der Mannschaft posteten, die aber im Sommer auseinanderzubrechen droht, wenn die Gerüchte stimmen. Bis zum Saisonende läuft es beim Tabellenachten der 1. Kreisklasse „ganz normal weiter“, versichert Marienaus Vereinschef Folkert Steimer. Aber wie es ab Sommer weitergeht, weiß momentan niemand so genau. Angeblich droht der Spielgemeinschaft zwischen der SSG Marienau, dem SC Diedersen und dem MTV Coppenbrügge das Aus. Diedersen und Coppenbrügge sollen den Kooperationsvertrag bereits gekündigt haben. „Es ist aber noch nichts spruchreif“, sagt Diedersens Vereinschef Olaf Lehnert. „Vielleicht geht es ja doch weiter.“ Noch im April wollen sich die Vertreter der drei Klubs an einen Tisch setzen, um zu klären, wohin die Reise geht. Spätestens Anfang Mai soll es eine Entscheidung geben. Ziel sei es, „eine vernünftige Lösung zu finden, mit der alle Seiten leben können“, so Lehnert. Diedersens Vereinschef macht aber keinen Hehl daraus, dass es aus seiner Sicht der SG nicht nach Wunsch läuft. „Das hat aber nichts mit der Mannschaft und dem Trainer zu tun“, sondern mit internen Gründen, die er nicht nennen wollte. Angeblich geht es ums Geld. Was die Fortsetzung der SG angeht, ist Coppenbrügges Spartenleiter Roland Mizera zwar „gesprächsbereit“. „Aber aus unserer Sicht macht die SG eigentlich keinen Sinn mehr. Aus Coppenbrügge sind ja nur drei Altherrenspieler dabei, die ab und zu aushelfen“, so Mizera. „Wir wollen uns in Zukunft auf die Jugendarbeit konzentrieren und mittelfristig wieder eine eigene Herrenmannschaft aufbauen.“

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