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Fußball: Formkurve zeigt steil nach oben – Tündern im Sinkflug

Pyrmont auf dem Weg zur Nummer eins

HAMELN-PYRMONT. In der Fußball-Landesliga ist ein heißer Kampf entbrannt. Wer ist am Ende der Saison tatsächlich die Nummer eins der heimischen Vereine? Der seit Wochen schwächelnde Aufsteiger HSC BW Tündern oder die SpVgg. Bad Pyrmont, bei der die Formkurve nach der Winterpause steil nach oben zeigt.

veröffentlicht am 25.04.2018 um 16:12 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Nummer eins im Hameln-Pyrmonter Land? Was den Fußball anbelangt, ist das noch der HSC BW Tündern. Doch die Tage des Landesligisten auf dem inoffiziellen heimischen Thron scheinen nun gezählt. Denn plötzlich spüren die Schwalben als Siebter den heißen Atem der Spielvereinigung Bad Pyrmont im Nacken. David Odonkor und seine Mannen setzen zum Überholmanöver an und haben nur noch einen Punkt (31) weniger auf der Habenseite.

Eine sportliche Situation, die nach dem Ende der Winterpause eigentlich noch undenkbar, ja fast utopisch, war. Damals fristete Bad Pyrmont sein unbefriedigendes Dasein mit spärlichen zwölf Zählern auf dem Konto noch in bedrohlicher Nähe zum Keller, während Trainer Siegfried Motzner seine Mannschaft mit 27 Punkten im sonnigen Oberrang platziert hatte.

Schöne Zeiten für den Aufsteiger, der so bravourös in der neuen Umgebung durchgestartet war und unter anderem auch das erste direkte Duell in Bad Pyrmont mit 2:1 gewonnen hatte. Doch dann kamen die Einschläge immer näher. So holte Tündern aus den letzten acht Begegnungen nur noch fünf Punkte. Nur ein Sieg gegen Steimbke (7:3) und zwei Unentschieden (jeweils 1:1 gegen die Abstiegskandidaten OSV Hannover und Egestorf II) stehen auf dem jüngsten Arbeitsnachweis einer Mannschaft, die zeitweise sogar zu Höherem berufen schien. Die Spielvereinigung legte in der gleichen Zeit stolze sechs Siege nach und erkämpfte zudem noch ein Remis. Macht 19 Punkte. Odonkors Himmelsstürmer sind damit die zweitbeste Rückrundenmannschaft hinter dem Spitzenreiter HSC Hannover. Schon am kommenden Samstag könnte der Machtwechsel vollzogen sein, wenn Tündern nicht gegen den FC Eldagsen gewinnt und Bad Pyrmont den nächsten Dreier gegen den TSV Godshorn einfahren sollte. Aber auch der zweite direkte Vergleich lässt nicht mehr lange auf sich warten. Am 12. Mai ist wieder Derbytag. Spätestens danach steht die wahre Nummer eins aus dem Kreisgebiet fest.



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