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Der 83-Jährige ist gesundheitlich angeschlagen

Preußen-Präsident Mensing tritt zurück

Fußball (hjk). Dem Oberligaklub Preußen Hameln 07 bleibt auch nichts erspart. Nach dem gesundheitsbedingten Rücktritt des 1. Vorsitzenden Henner-E. Kerl, der sich nach einer Herz-Operation inzwischen auf dem Weg der Besserung befindet, zieht sich ab sofort auch Vereinspräsident Heinz Mensing zurück – ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen. „Das ist der alleinige Grund. Mein Rücktritt hat mit der wirtschaftlichen Situation des Klubs absolut nichts zu tun“, machte der 83-Jährige ge-stern gegenüber der Dewezet-Sportredaktion deutlich. Heinz Mensing ist nach eigenen Angaben schwer lungenkrank und muss immer wieder in einem Essener Klinikum behandelt werden. „Ich kann kaum noch laufen, nach zehn Metern geht mir die Puste aus“, sagt der Funktionär, der der Spielvereinigung seit Jahrzehnten die Treue hält. „Das soll und wird auch in Zukunft so bleiben“, betont er mit Nachdruck.

veröffentlicht am 06.02.2009 um 19:04 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:41 Uhr

Heinz Mensing. Foto: rhs

Der ehemalige Möbelkaufmann war von 1963 bis 1979 und von 1981 bis 1982 erster Vorsitzender des Traditionsvereins. 2001 wurde Mensing zum Präsidenten gewählt. Zuvor hatten Vereinsmitbegründer Max Marquardt (1949 – 1958) sowie Hermann Götze (1958 bis 1970), Günther Niemeyer (1970 bis 1985) und Karl-Heinz Strüver (1985 bis 1998) dieses repräsentative Amt bekleidet. „Schade, dass Heinz Mensing aufhört. Er hat viel für den Verein getan, auch in schweren Zeiten“, erklärte der kommissarische 07-Vorsitzende Wolfgang Dammeier gegenüber unserer Zeitung. Derzeit ist der 61 Jahre alte Hamelner Geschäftsmann dabei, die wirtschaftlichen Dinge bei den Preußen zu ordnen und neue Geldquellen zu erschließen. Zudem soll möglichst schnell eine Mitgliederversammlung einberufen werden, zumal dem 07-Vorstand 2008 keine Entlastung erteilt worden war (wir berichteten).

„Labisch wäre ein guter

Mann für dieses Amt“

Ob der Verein auch das Amt des Präsidenten schon bald wieder besetzen kann, ist völlig offen. Heinz Mensing selbst brachte schon einmal einen Namen ins Gespräch: „Hans-Peter Labisch wäre ein guter Mann für diese Aufgabe.“ Der Versicherungskaufmann und Ex-Boxer war 1999 schon einmal 1. Vorsitzender bei Preußen Hameln 07.

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