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Nachbarduell steigt in Hameln / Oberliga-Spitzenreiter sinnt auf Revanche für das Pokal-Aus

Preußen sicher: Diesmal trauert Bückeburg

Fußball (ro). VfL Bückeburg – da war doch was? Genau: gleich im ersten Pflichtspiel am 29. Juli gab es für Oberligist Preußen Hameln 07 beim 0:3 richtig was auf die Mütze. Zwar nur im NFV-Pokal, aber die Niederlage ging doch allen ziemlich an die Nieren – und warf gleich viele Fragen im Umfeld über die Qualität der Mannschaft auf.

veröffentlicht am 14.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:21 Uhr

Am Mittwoch (19.30 Uhr) folgt nun die zweite Auflage, nun geht es im Weserberglandstadion allerdings um wichtige Punkte und ganz nebenbei natürlich auch um das Prestige. Schließlich ist die Partie rein geografisch gesehen in die Kategorie „Nachbarduell“ einzuordnen. Von Hameln nach Bückeburg sind es nur rund 32 Kilometer.

Sportlich gesehen ist die Distanz zwischen beiden Mannschaften seit Juli aber wesentlich größer geworden. Während der Aufsteiger aus der Residenzstadt mit zwei Zählern im unteren Tabellendrittel sein Dasein fristen muss, grüßen die Hamelner selbstbewusst vom Platz an der Sonne. Die lieb gewonnene Tabellenführung macht Hunger auf mehr. „Diesmal trauert Bückeburg“, sind sich die Preußen deshalb einig.

„Wir müssen uns weiter alles hart erarbeiten“

Damit der sechste Saisonsieg Realität wird, warnt Trainer Kai Oswald einmal mehr vor möglicher Überheblichkeit in seinen Reihen.

„Wir sind noch keine Spitzenmannschaft und müssen uns weiterhin alles hart erarbeiten. Da darf keiner einen Schritt zu wenig machen. Sonst sehen wir schlecht aus“, weiß der 37-Jährige, wovon er spricht. Auch zuletzt beim 4:1-Sieg in Bavenstedt ereilte einige in seinem Team der kurzfristige Schlendrian. „Derartige Aussetzer werden uns gegen Bückeburg gewiss nicht weiterhelfen, denn die spielen einen gradlinigen Fußball. Da geht dann schnell mal was in Auge“, erinnert sich Oswald an seine diversen Spielbeobachtungen.

Zwar gewann der VfL noch kein Oberligaspiel, trotzte den Spitzenteams SV Meppen (0:0) und VfB Oldenburg (0:0) aber immerhin einen beachtlichen Punkt ab. Fakt ist: Bei erst acht Gegentoren in fünf Spielen ist die Defensive derzeit das Prunkstück im Team von Trainer Timo Nottebrock, nur vorne hapert es noch. Zwei Tore sind eine mehr als spärliche Ausbeute.

Da können die Preußen schon mit mehr Power im Vorwärtsgang aufwarten. Allein Benjamin Belka traf schon siebenmal.



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