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Kai Oswald: „Es wird Zeit, dass Havelses Serie reißt“ / Heimspiel auf Kunstrasen / Beginn: 20 Uhr

Preußen schwört sich auf den Spitzenreiter ein

Mit Teamgeist zum Erfolg? Die Preußen-Kicker wollen Tabellenführer TSV Havelse ärgern.

veröffentlicht am 10.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.05.2017 um 17:27 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Foto: aro

Fußball. Von einer Krise ist beim Oberligisten Preußen Hameln 07 nichts mehr zu spüren. Im Gegenteil. Vor dem Top-Spiel gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer TSV Havelse (heute, 20 Uhr) strotzen die Preußen-Kicker vor Selbstbewusstsein – allen voran Trainer Kai Oswald: „Warum sollen wir die Partie nicht gewinnen? Es wird Zeit, dass Havelses Serie endlich reißt.“

Die Elf von TSV-Coach Jürgen Stoffregen, die das Hinspiel mit 3:0 souverän gewann, ist zwar klarer Favorit, aber nicht unschlagbar: „Bevor wir uns in die Winterpause verabschieden, werden wir noch einmal 90 Minuten Gas geben“, kündigt Oswald an, der zwar auf Nick Pyka und Martin Eickenscheidt (beide verletzt) verzichten muss. Verstecken werden sich die Preußen als Außenseiter also nicht. Dass Havelse die Vorrunde als ungeschlagener Herbstmeister beendete, ist für TSV-Coach Jürgen Stoffregen, der gerade von einem Kurzurlaub auf den Kanarischen Inseln zurückkehrte, „Schnee von gestern“. Die positive Zwischenbilanz hat für ihn keine große Bedeutung. „Wir fangen wieder bei Null an“, betont Stoffregen, der in Hameln den ersten „Dreier“ der Rückrunde einfahren will.

Während Stoffregen in der vergangenen Woche Sonne tankte, bereiteten sich seine Schützlinge intensiv auf das letzte Punktspiel des Jahres vor. Co-Trainer Oliver Perschel ließ sein Team sogar am spielfreien Sonntag trainieren. Unterschätzen wird Havelse 07 nicht. Dass Preußen-Kapitän Ferit Tarak & Co. durchaus für Überraschungen gut sind, wurde in der laufenden Saison schon oft bewiesen – zuletzt beim 1:0 in Rehden. „Wenn wir an die Leistung anknüpfen können, sind drei Punkte drin“, glaubt Oswald. Deshalb hält er sich an die goldene Trainerregel: „Never change a winning team.“ Änderungen in der Startelf wird es also nicht geben. Stefan Schmidt wird wieder das Tor hüten. Fabian Kowalski wird neben Bastian Stellmacher, Ruven Klimke und Adrian Wagner in der Viererkette spielen. Davor sollen Ferit Tarak und Sebastian Schmidt im defensiven Mittelfeld die Räume eng machen. Dominik Meyer und Daniel Boateng sollen das Spiel nach vorne ankurbeln – und die Stürmer Benjamin Belka und Michael Jermakowicz mit Flanken füttern.

Ob die Rechnung aufgeht, wird sich zeigen. Fest steht: Havelses Coach hat großen Respekt vor 07. Wer hätte vor Saisonbeginn gedacht, dass sich der Abstiegskandidat Nummer eins so gut verkauft? Niemand. Auch Stoffregen nicht. Mit einem Spiel Rückstand sind die Hamelner zurzeit Fünfter – dank ihrer Heimstärke. In der Hinrunde gewann die Oswald-Elf sechs der sieben Heimspiele im Weserbergland-Stadion. Dort kassierte die Elf allerdings zuletzt eine 1:7-Pleite gegen den VfB Oldenburg. Diese böse Packung soll aber nicht der Grund dafür sein, dass 07 den Tabellenführer heute auf dem Kunstrasenplatz am Tönebönweg empfängt.



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