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Klodnyckyj: Kein freiwilliger Rückzug / Suche nach einem neuen Vereinschef kurz vor dem Abschluss

Preußen meldet für die neue Oberliga-Saison

Fußball (ro). Der Sturm ebbt ab – die Wogen glätten sich schneller als erwartet. Oberligist Preußen Hameln sieht personell und finanziell wohl doch wieder Land, vorerst aber nur am Horizont.

veröffentlicht am 11.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 06:41 Uhr

Roman Klodnyckyj.  Foto: rhs

„07 wird nicht untergehen. Wir stehen in den Startlöchern für eine hoffentlich bessere Zukunft“, macht Sprecher Roman Klodnyckyj deutlich. Was die derzeitige „rechte Hand“ von Interimsvereinschef Wolfgang Dammeier damit meint: Der Traditionsklub war hinter den Kulissen dank vieler Helfer sehr rührig und ist anscheinend auf der Suche nach einer neuen Führungsspitze und einigen dringend benötigten Sponsoren fündig geworden.

„Wir wollen uns künftig im Vorstand breiter aufstellen. Namen will ich aber noch nicht nennen“, lässt sich Klodnyckyj nicht in die Karten schauen. Beim sportlichen Nahziel indes schon. „Es wird keinen freiwilligen Rückzug geben. Wir melden auch für die neue Saison in der Oberliga und werden die nötigen Unterlagen fristgerecht bis zum 31. März beim NFV einreichen“, lautet die klare Aussage des Hamelner Vorstandsmitglieds. Auch in der Trainerfrage will der Verein so schnell wie möglich handeln. Ein Kandidatenkreis für die Nachfolge von Alexander Kiene, der bekanntlich am Saisonende seine Zelte in Hameln abbricht, ist schon ins Auge gefasst. Wohl ein Thema ist in diesem Zusammenhang auch eine Rückkehr von Kai Oswald, unter dessen Regie die Preußen immerhin den Sprung bis in die Bezirksoberliga schafften. Noch nicht vom Tisch sind auch angedachte Fusionspläne mit dem HSC BW Tündern. „Wir sind für Gespräche offen“, so Klodnyckyj. Ob es aber jemals soweit kommt, wird eine außerordentliche Mitgliederversammlung entscheiden. Aber die wird es erst geben, wenn ein neuer Vorsitzender gefunden wird – und der Verein damit wieder handlungsfähig ist.



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