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Preußen Hameln besiegt Bückeburg 1:0

Hameln (ro/kf). Das war gewiss nichts für schwache Nerven. Oberliga Spitzenreiter Preußen Hameln 07 musste sich gestern Abend vor 824 Zuschauern im Weserberglandstadion mit nur zehn Spielern mächtig strecken, um am Ende einen glücklichen 1:0-(1:0)-Erfolg über den VfL Bückeburg feiern zu dürfen.

veröffentlicht am 16.09.2009 um 21:56 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:41 Uhr

Hameln (ro/kf). Das war gewiss nichts für schwache Nerven. Oberliga Spitzenreiter Preußen Hameln 07 musste sich gestern Abend vor 824 Zuschauern im Weserberglandstadion mit nur zehn Spielern mächtig strecken, um am Ende einen glücklichen 1:0-(1:0)-Erfolg über den VfL Bückeburg feiern zu dürfen.  Die wenigen Höhepunkte in dem kampfbetonten Nachbarduell sind schnell aufgezählt. Erst traf Kastriot Hasani (33.) aus heiterem Himmel zum 1:0, dann sah Torhüter Stefan Schmidt (35.) nach einer vermeintlichen Notbremse gegen Bremer von Schiedsrichter Schierbaum die Rote Karte. Zu Unrecht, wie der 07-Torhüter befand, denn „ich habe nur den Ball gespielt und den Bückeburger gar nicht berührt“. Auch Trainer Kai Oswald („Die rote Karte war eine absolute Frechheit“), hatte die Situation anders gesehen. Kuriosität am Rande: Für Schmidt durfte dann Bengt Pyka ins Tor und kam damit nach seinem Ausraster in Bavenstedt schneller zu seinem Einsatz, als er wohl selbst geglaubt hatte. Er löste seine Aufgabe souverän und wird nun auch am 27. September beim Preußen-Gastspiel in Cloppenburg im Tor stehen. Eine Berufung für die NFV-Auswahl, die am 22. September beim TSV Havelse antritt, erhielt derweil Daniel Boateng. Der 20-jährige Mittelfeldspieler zählte auch gestern zu den auffälligsten Akteuren auf Hamelner Seite.
 Nach dem Abpfiff musste Trainer Oswald kräftig durchatmen. Allein den drei Punkten konnte er Positives abgewinnen: „Das war eines unserer schwächsten Spiele. Die gewinnt man nur, wenn man oben steht.“ Sein VfL-Kollege Nottebrock ärgerte sich über den Unparteiischen: „Dem 0:1 ging eine klare Fehlentscheidung voraus. Das hat uns völlig aus dem Konzept geworfen.“ Eine klare Linie war im VfL-Team aber selbst in Überzahl nicht zu erkennen.
Preußen Hameln: Stefan Schmidt – N. Pyka (37. B.Pyka), Stellmacher, Eickenscheidt, Lopez-Peralta – Hasani, Tarak, Sebastian Schmidt, Boateng – Belka (90. Magerkurth), Jermakowicz (46. Klimke).



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