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Hamelner Transfercoup zum Jahreswechsel: Ex-Tünderaner verstärkt das Oberligateam

Preußen gewinnt Tauziehen um Hilker

Jannik Hilker: er verstärkt in der Rückrunde das Oberliga-Team von Preußen Hameln 07

veröffentlicht am 30.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:41 Uhr

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Foto: nls

Fußball (kf). Von vielen Vereinen gejagt – doch am Ende machte Oberligist Preußen Hameln 07 tatsächlich das Rennen. Für Jannik Hilker, der zum Beginn der Saison 2008/09 gemeinsam mit dem Bad Pyrmonter Florian Büchler zum Regionalligisten Hannover 96 II wechselte, fand seine sportliche Karriere an der Leine nach 18 Monaten gestern überraschend ihr Ende. Noch am Dienstag wurde gemunkelt, das auch der HSC BW Tündern, bei dem Hilker schon als G-Jugendlicher dem Ball nachjagte, und der von Henning Schulz trainierte Bezirksoberligist Wunstorf ihre Fühler ausgestreckt hätten.

Gestern Mittag ließ er die Katze endgültig aus dem Sack: „Ich habe mich für Preußen Hameln 07 entschieden.“ Den Grund für den Vereinswechsel brachte er schnell auf den Punkt: „Wenn man in der Regionalliga gespielt hat, sollte auch weiterhin ein gutes sportliches Niveau eine wichtige Rolle spielen.“

In den letzten Wochen setzte der langjährige Kapitän der Niedersachsen-Jugendauswahlteams völlig andere Prioritäten. Anfang Oktober begann der Tünderaner Junge, der morgen seinen 21. Geburtstag feiert, in Hannover ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. „Das ist mit dem intensiven Aufwand bei 96, wo fast immer zweimal täglich trainiert wird, einfach nicht mehr in Einklang zu bringen“, musste der 1,76 Meter große Blondschopf schnell erkennen.

Die große Welt des Profifußballs, in der sein Wohnungskollege Florian Büchler durch seinen Kurzeinsatz im Bundesligaspiel gegen den VfL Bochum schon einmal Luft schnupperte, ist für Hilker kein Thema mehr. „Das Studium steht künftig an erster Stelle“, lautete seine klare Aussage. Seinen Vertrag bei Hannover 96 II wird er in der kommenden Woche auflösen.

In der Oberliga-Rückrunde, wo er mit Dominik Meyer und Benjamin Belka auf zwei alte Bekannte aus seiner Tünderaner Jugendzeit trifft, freut sich Preußen-Trainer Kai Oswald auf einen Allrounder, der in der Offensive als auch in der Defensive fast alle Positionen übernehmen kann. „Jannik war unser absoluter Wunschspieler“, freut sich auch Preußen-Berater Axel Marahrens nach den Coup.



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