weather-image
17°
Fußball: Schon fünf Neuzugänge – Manager Kierakowitz macht 0:7-Kader fit für die Kreisliga

Preußen buhlt um Latowski

Hameln. Der FC Preußen Hameln 07 rüstet sich für die Fußball-Kreisliga: Fünf Neuzugänge stehen bereits fest, weitere sollen kommen. Unter anderem ist auch Sebastian Latowski vom thüringischen Verbandsligisten SV Rositz ein Kandidat. Das bestätigte Preußen-Manager Toni Kierakowitz gegenüber der Dewezet.

veröffentlicht am 31.05.2016 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

270_0900_210_sp699_2405_S_Latowski.jpg
aro

Autor

Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Beim obligatorischen Meisterfoto fiel den Spielern des FC Preußen Hameln 07 das Jubeln schwer. Die Preußen-Kicker um Kapitän Özkan Ünsal waren mächtig angefressen, weil sie das letzte Saisonspiel in der 1. Kreisklasse mit 1:2 (0:0) gegen den TuS Rohden verloren hatten. Und das auch noch vor den eigenen Fans im Hamelner Weserberland-Stadion. Das hatten sich Ünsal und Co. anders vorgestellt. Dementsprechend tief saß der Frust, obwohl die Partie eigentlich nur noch statistischen Wert hatte. Den die Preußen stehen schon lange als Meister fest. Meisterlich war die Leistung des Kreisliga-Aufsteigers am vergangenen Sonntag aber nicht. Das gab auch Preußen-Coach Marcel Pöhler näch der ärgerlichen, aber unterm Strich verdienten Heimpleite zu: „Rohden liegt uns einfach nicht. Schon im Hinspiel haben wir 0:2 verloren. Wir wollen hier aber heute nichts schlechtreden. Wir haben eine überragende Saison gespielt, sind schon lange Meister. Da war heute einfach die Luft raus“, sagte Pöhler und ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Man gut, dass wir gegen die nicht mehr spielen müssen.“ Rohden bleibt in der 1. Kreisklasse, Preußen steigt in die Kreisliga auf. Der Titelgewinn ist laut Kierakowitz mehr als verdient: „Wir waren ja fast die ganze Saison unangefochtener Tabellenführer.“ Ganz zufrieden ist der 07-Manager trotzdem nicht: Denn nach der starken Hinserie hätten die Preußen in der Rückrunde etwas ihren Rhythmus verloren und nach dem vorzeitigen Titelgewinn einige Punkte liegen lassen.

Um den Kader fit für die Kreisliga zu machen, haben sich die Preußen bereits mit Torwart Frederik Quindt (23) und Sönke Wyrwoll (26) vom Landesligisten SG Hameln 74, Kay Werhahn (23/Germania Egestorf-Langreder), Jan Philipp Schneider (24/SV Lachem) und Niclas Meyer (20/TSV Nettelrede) verstärkt. Abgeschlossen sind die Kaderplanungen damit aber noch nicht: „Wir werden noch drei bis fünf Neuzugänge holen“, kündigte Kierakowitz an. Ganz oben auf seiner Wunschliste steht Sebastian Latowski vom thüringischen Verbandsligisten SV Rositz, an dessen Verpflichtung auch Landesliga-Aufsteiger SpVgg. Bad Pyrmont Interesse hat. „Wir führen zurzeit mit ihm Gespräche. Die Chancen, dass er zu uns kommt, stehen 40:60“, so Kierakowitz. Der 26-Jährige, der in der Regionalliga bereits sechs Jahre für Hannover 96 II, Eintracht Braunschweig und den ZFC Meuselwitz spielte, trug als Jugendlicher schon einmal das Preußen-Trikot. Kierakowitz hat das Gefühl, „dass er gerne zu uns kommen würde“. Aber auch nur, wenn ihm der Verein „ein richtig kompaktes Angebot unterbreitet, das rundum passt“, so Latowski.

270_0900_211_sp123_3105.jpg
  • Preußen-Manager Toni Kierakowitz mit 07-Torjäger Daniel Schütten.
270_0900_209_sp101_3105.jpg
  • Mit Meister-Pokal: Die beiden Preußen-Trainer Marcel Pöhler und Ansgar Stelzer mit 07-Kapitän Özkan Ünsal. aro
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare