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Auch Nasufovski-Transfer geplatzt / SpVgg. Pyrmont startet mit Mini-Kader in die Saison

Polomka ist weg

Bad Pyrmont. Mariusz Polomka ist weg, der Transfer von Emil Nasufovski ist geplatzt und auch Marcus Middel muss aufgrund seines Studiums deutlich kürzertreten. Schon bevor die Fußballsaison überhaupt begonnen hat, sind bei der SpVgg. Bad Pyrmont die personellen Sorgen groß.

veröffentlicht am 30.07.2015 um 18:15 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

Denn es kommen auch noch einige Verletzte dazu: Weil auch Roland Stuckenberg, der aufgrund einer Sprunggelenksverletzung Mitte August operiert wird, Eduard Kryker und Jannik Denker weiter ausfallen und Benedikt Hagemann nach monatelanger Verletzungspause noch nicht wieder fit ist, startet Pyrmonts Coach Philipp Gasde nur mit einem Mini-Kader in die Saison. Von den ursprünglich 22 Spielern sind nur noch 16 übrig geblieben.

„Emil Nasufovski ist trotz zweifacher Zusage nicht gekommen und bleibt bei der SG GoLüWa. Das ist sehr schade, aber nicht zu ändern“, sagt Pyrmonts Fußball-Chef Heiko Begemann. Und Mariusz Polomka habe um seine Freigabe gebeten. „Diesem Wunsch sind wir nachgekommen.“ Die Pyrmonter werden laut Begemann jetzt erst mal mit 16 Spielern in die Saison starten, die am Freitag (19.30 Uhr) mit dem Bezirkspokalderby in Halvestorf beginnt. Grund zur Sorge gibt es laut Begemann nicht, denn „wir haben den Vorteil, dass Peter Roefs in unserer zweiten Herren über einen 24-Mann-Kader mit jungen, talentierten Spielern verfügt“, gibt Pyrmonts Fußball-Chef Entwarnung.

Trotz des arg geschrumpften Kaders hat sich am Saisonziel nichts geändert: „Ganz klar: Wir wollen wieder aufsteigen! Schließlich können wir mit unserem Kader nicht sagen: Platz fünf ist das Ziel. Das würde uns niemand abnehmen.“

Die Erwartungshaltung der Pyrmonter Fans sei groß, denn mit Florian Büchler (Egestorf) und Alexander Baal (Jeddeloh) hat der Bezirksligist im Sommer zwei Oberligaspieler verpflichtet. Und mit Kevin Schumacher, Ole Nehrig und Tim Schrader dazu noch drei hoffnungsvolle Talente, die in der Saisonvorbereitung ihr Potenzial bereits angedeutet hätten.

Es könne passieren, dass der Saisonstart „etwas holperig“ verlaufen wird. „Wir wollen hier etwas aufbauen. Und das dauert eben seine Zeit“, sagt Begemann, denn die Pyrmonter, deren Saison erst Mitte Juni zu Ende war, haben erst spät mit der Vorbereitung begonnen. „Aufgrund des späten Relegationstermins haben wir eine längere Pause machen müssen. Die war aus physischen und psychischen Gründen auch zwingend notwendig!“ Seit dem 9. Juli trainieren die Pyrmonter, die unter anderem auch ein Trainingslager in Bad Lauterberg absolvierten, bis zu fünfmal pro Woche.

Und wie schätzt Begemann die Bezirksliga-Konkurrenten ein? Großen Respekt hat er vor allem vor Tündern und den Schaumburger Teams – „allen voran dem FC Stadthagen und TSV Hagenburg, der sich extrem verstärkt hat“. aro/awa



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