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Ex-Hildesheimer verstärkt Oberligisten bis zum Saisonende / Debüt beim Heimspiel gegen Vorsfelde?

Perfekt! Lukas Krings wechselt zum VfL

Handball. Der Wechsel ist perfekt! Kurz vor dem Start der Rückrunde zaubert Oberligist VfL Hameln mit Lukas Krings noch einen Neuzugang aus dem Hut. Der 22-Jährige kommt vom Zweitligisten Eintracht Hildesheim. „Lukas hat im Probetraining einen guten Eindruck hinterlassen. Er passt auch menschlich hervorragend ins Team“, schildert Manager Ralph Krone seine ersten Eindrücke. Ob der Neuzugang, der sowohl im zentralen oder linken Rückraum als auch auf Linksaußen eingesetzt werden kann, schon morgen beim Heimspiel gegen den MTV Vorsfelde das VfL-Trikot tragen wird, steht laut Krone noch nicht fest: „Das hängt davon ab, ob die Spielberechtigung rechtzeitig eintrifft.“

veröffentlicht am 14.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:41 Uhr

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Krings war erst zu Saisonbeginn vom holländischen Erstligisten Limburg Lions, wo der ehemalige russische Weltklassehandballer Aleksandr Rymanov sein Trainer war, nach Hildesheim gewechselt. Davor spielte er beim Regionalligisten DJK-BTB Aachen. Aufgrund eines komplizierten Mittelhandbruchs zu Saisonbeginn kam der gebürtige Simmerather beim Zweitligisten aber kaum zum Zug. Deshalb einigte sich der 22-Jährige mit Hildesheims Manager Gerald Oberbeck auf eine Auflösung des ursprünglich noch bis zum 30. Juni 2011 laufenden Vertrages. In Hameln will der 1,83 Meter große und 75 Kilo schwere Handballer, der in Hildesheim wohnt, nun wieder Spielpraxis sammeln und sich eventuell für höhere Aufgaben empfehlen. Im Sommer will er zudem ein Biologie-Studium beginnen. „Lukas ist zunächst einmal bis zum Saisonende bei uns. Danach sehen wir weiter“, so Krone.

Oberste Priorität hat für den Tabellenzweiten jetzt erst einmal das Heimspiel gegen Vorsfelde morgen um 19.15 Uhr in der Halle Nord. Für Coach Hajo Wulff ist es eine ganz wichtige Partie, „die wir unbedingt gewinnen wollen“. Zurzeit liegt der VfL mit 23:7 Punkten knapp hinter dem Tabellenführer Lehrter SV (24:6). „Wenn wir den Titel holen wollen, dürfen wir zu Hause keine Punkte mehr abgeben“, betont Wulff, der auf Andrew Treuthardt verzichten muss. Der Torwart musste sich einer Kiefer-Operation unterziehen. Für ihn rückt Nachwuchskeeper Nils Grote ins Oberligateam.

Das Hinspiel in Vorsfelde gewannen die Hamelner knapp mit 24:23. Der MTV rangiert mit 13:17 Punkten auf dem zehnten Platz. Weil der VfL zu Hause bereits sieben Punkte abgegeben hat, rechnet sich Vorsfeldes Trainer Mike Knobbe durchaus etwas aus: „Der VfL ist Favorit. Wir haben nichts zu verlieren.“ Neu im Kader ist Miroslav Jovicic vom VfB Fallersleben. Der 30-jährige Spielmacher soll den verletzten Kapitän Michael Schwoerke (63/5 Treffer) ersetzen, der aufgrund eines Kreuzbandrisses mehrere Monate ausfallen wird. Aber auch ohne den Torjäger hat Wulff großen Respekt vor dem Gegner: „Wir müssen höllisch aufpassen!“ Der MTV sei mit Neuzugang Jovicic sowie Christian Bangemann (50 Saisontreffer), André Frerichs und Sascha Kühlbauch (je 48) insgesamt sehr ausgeglichen besetzt.

Was die in Hameln kursierenden Rücktrittsgerüchte angeht, schüttelt der VfL-Trainer nur den Kopf: „Das ist völliger Unsinn. Nicht eine Silbe ist daran wahr. Ich weiß gar nicht, wer so etwas in die Luft setzt“, ärgert sich Wulff.



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