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SG Hameln 74 will in der Kreisliga unter die ersten fünf / Schwerer Saisonstart

Paul Bicknell hat ehrgeizige Ziele

Fußball (aro). Paul Bicknell ist im Stress. Und das, obwohl der Coach der SG Hameln 74 zurzeit Urlaub hat. Während draußen die Sonne scheint, ist Bicknell gerade dabei, seine eigenen vier Wände zu streichen und zu tapezieren. „Bei mir zu Hause sieht es gerade aus wie auf einer Baustelle.“ Bevor heute die Handwerker anrücken, nahm sich der sympathische Engländer trotzdem für unsere Sportredaktion ein paar Minuten Zeit, um über die ehrgeizigen Saisonziele zu sprechen. „Wir wollen unter die ersten fünf“, verkündet der Coach selbstbewusst. Er sei nun mal nicht der Typ, der sich halbherzige Ziele setzt.

veröffentlicht am 20.07.2010 um 17:53 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:46 Uhr

Das passt übrigens auch zu seinem Sternzeichen. Bicknell, der am 28. Oktober 50 Jahre alt wird, ist Skorpion. Wenn man den Weisheiten der Astrologen glaubt, dann gehen die menschlichen Skorpione ihren Weg und haben selten Angst vor der echten Herausforderung. Ja, der Skorpion braucht sie geradezu, erst dann fühlt er sich so richtig wohl. Für ihn gibt es nur alles oder nichts, heißt es. Bicknell hat jedenfalls keine Zweifel, dass sein Team das Potenzial hat, in der neuen Saison ganz oben mitzumischen. Denn mit Felix Forche, Dennis Kießig (beide HSC BW Tündern), Alper-Samet Alco (SSG Halvestorf), Tim Tylor (SV Lachem) und Michael Biester (Preußen Hameln) wurde der Kader, der schon vorher kreisligareif war, noch einmal gezielt verstärkt. Eine Stammplatzgarantie haben die Neuzugänge bei Bicknell aber nicht. „So etwas gibt es bei mir nicht. Jeder Spieler kann sich bei mir durch gute Trainingsleistungen für die Startelf empfehlen.“

Trotz der ehrgeizigen Ziele, die sich die SG 74 gesetzt hat, warnt der Coach vor Überheblichkeit. Von einem möglichen Aufstieg in die Bezirksliga will er deshalb nichts wissen. Die Kreisliga sei im Vergleich zur vergangenen Saison stärker einzuschätzen. Mit Germania Hagen, dem SV Lachem, VfB Eimbeckhausen, TSV Bisperode, der TSG Emmerthal und Bezirksliga-Absteiger HSC BW Tündern II gebe es gleich sechs weitere Teams, die man auf der Rechnung haben sollte. Deshalb geht der 49-Jährige davon aus, dass der Titelkampf diesmal sehr spannend wird.

Aufgrund der Urlaubszeit lässt die Trainingsbeteiligung zurzeit noch etwas zu wünschen übrig. Aber das sei zwar ärgerlich, aber in den Sommerferien nun mal nicht zu ändern. Beim Trainingslager in Lauenstein waren immerhin 17 Spieler dabei. „Meine Jungs haben sehr gut mitgezogen – und auch Spaß gehabt.“

Fest steht: Für den Aufsteiger kommt es zum Saisonstart knüppeldick: Mit Bisperode, Tündern II, Lachem und Emmerthal warten an den ersten fünf Spieltagen gleich vier schwere Gegner auf die SG 74. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen…

Dewezet-Prognose: Die SG Hameln 74 wird einige Favoriten ärgern – und am Ende Fünfter.



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