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Erster Sieg nach langer Durststrecke sorgt bei der TSG Emmerthal für große Erleichterung

„Pater Brauns“ Gebete öffnen Himmelsthür

Handball (kf). Den 13. September hat sich Emmerthals Trainer Matthias Braun spät am Abend ganz dick im Kalender angekreuzt. Doch weder Geburtstag, Hochzeit oder Urlaub waren die Gründe für die Markierung. Die Erklärung beruht auf rein sportlicher Basis: Nach fast sieben Monaten hatte Braun mit seiner TSG Emmerthal endlich wieder einmal einen Sieg gelandet. Und der gelang ausgerechnet gegen GW Himmelsthür. Hat tatsächlich jemand die Emmerthaler Stoßgebete gehört?

veröffentlicht am 14.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:21 Uhr

Selbst fünf Minuten vor dem Abpfiff stand Braun am Sonntag noch mit feuchten Händen am Spielfeldrand: „Als wir mit vier Toren vorn lagen, hatte ich ein ganz mulmiges Gefühl.“ Fast verständlich, denn an den letzten Erfolg seiner Grün-Weißen konnte sich der Coach kaum noch erinnern. Den erlebte er bereits am 28. Februar. Da gelang in der vierten Liga ein 32:30-Sieg beim MTV Eyendorf. Nach dem sonntäglichen Heimerfolg schwebt er keinesfalls auf Wolke sieben. Am kommenden Wochenende ist die TSG spielfrei. Aber bereits am 27. September wartet der nächste Kracher. „Dann kommt mit dem MTV Soltau eine absolutes Spitzenteam“, ist sich Braun sicher.

Abstieg in dieser Saison kein Thema

„Die haben in Obernkirchen schon nach 15 Minuten 16:3 geführt. Da wurde einem fast schon schwindelig“, erinnert sich der TSG-Coach mit Schrecken. Am Sonntag trifft Soltau auf den SV Alfeld, da kann sich Braun den MTV-Wirbel live anschauen.

Abstieg ist in diesem Jahr für ihn übrigens kein Thema: „Wir haben gezeigt, dass wir eine Führung über die Zeit bringen können. Auch in der Abwehr sind wir wesentlich stabiler geworden.“ Selbst Abteilungsleiter Stephan Kutschera zeigte sich nach dem Himmelsthür-Sieg deutlich entspannter: „Wir wollen jetzt nicht wieder ein halbes Jahr auf einen Sieg warten.“



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