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Der ewige Zweite SV Lachem ist diesmal reif für den Meistertitel und Aufstieg

Nur „Bruder Leichtfuß“ ist eine Gefahr

Fußball (kf). Der SV Lachem will im Kreis-Oberhaus nicht als ewiger Zweiter in die Geschichte eingehen. Nachdem die Mannschaft nach dem Abstieg aus dem Bezirk in den Jahren 2006, 2007 und 2009 jeweils Vizemeister und 2008 Dritter wurde, plant man im kleinen Weserdorf jetzt das große Ding. Die Devise lautet: „Nicht kleckern, sondern klotzen.“ Meistertitel und Aufstieg hat Friedrich Homeyer, der Hauptsponsor und große Zampano des Vereins, als Ziel ausgegeben. Die Vorstandsarbeit überlässt der Verbandsstoff-Großhändler seit geraumer Zeit zwar einer neuen Führungsriege, doch wenn es um „seine“ Mannschaft geht, hält der engagierte Unternehmer alle Fäden fest in den Händen. Kann man gut verstehen, so spuckt ihm wenigstens keiner in die (Fußball-) Suppe. Homeyer streckte seine Fühler auf dem Spielermarkt frühzeitig aus, denn den Spruch „Der Zweite ist der erste Verlierer“ kann er wirklich nicht mehr hören.

veröffentlicht am 24.07.2009 um 13:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:21 Uhr

Deshalb wurde der bereits sehr gute Kader noch einmal verstärkt und mit Andreas Werk ein engagierter Trainer verpflichtet, der schon einmal beim SV Lachem am Ruder war. Zuletzt hatte der Coach ein Jahr pausiert. Jetzt soll Werk beim Dauer-Zweiten das fußballerische Kunstwerk vollenden.

Obwohl der Vizemeister bereits letzte Saison in Abwehr und Angriff topbesetzt war und u. a. mit den 56-Tore-Ballermännern Bujamin und Latif Kiki sowie Yigit Arslan drei Scharfschützen in seinen Reihen hatte, konnte das Team auf der Zielgeraden den HSC Tündern II nicht mehr abfangen. Doch nicht die Konkurrenz war stärker, sondern der SV Lachem stellte sich selbst ein Bein – weil einigen hitzköpfigen Spielern ab und an „der Draht aus der Mütze flog“. Damit soll’s jetzt vorbei sein. Das Zauberwort heißt Disziplin. Hoffentlich verstehen es auch alle. Die Abmeldungen von Xavid und Mehmet Ferati steckt der SV Lachem locker weg, denn die Neuzugänge sind nicht gerade Leichtgewichte. Özkan Ünsal vom Oberligisten Preußen 07, Heimkehrer Imam Al Bardawil (Union Stadthagen), Ismail Demir (Preußen 07 II), Cihan Teke (RW Hessisch Oldendorf), Eugen Schneider (TSV Klein Berkel), Sirag Al Bardawil (Preußen-A-Jugend) und Sascha Werhahn (Hamelspringe) ergänzen die spielstarke Truppe. Und die kann beim Vereinswirt schon einmal einen freien Platz im Trophäenschrank für die Meisterschale anmelden …

Dewezet-Prognose: Favorit Nummer 1. Am SV Lachem kommt keiner vorbei. Allein „Bruder Leichtfuß“ kann die Werk-Mannschaft aus der Spur bringen.

Die Neuzugänge (von links) Ismail Demir, Imam Al Bardawil, Sirag Al Bardawil, Eugen Schneider und Özkan Ünsal halten Torhüter Cihan Teke hoch. Es fehlt Sascha Werhahn.

Foto: kf



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