weather-image
15°
×

Staffeleinteilung für 3. Liga / Rohrsen hat bei Fahrten den geringsten Aufwand aller Teams

Nur 3494 Kilometer im Reisebus unterwegs

Von Andreas Rosslan

veröffentlicht am 20.05.2010 um 14:43 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:21 Uhr

Handball. Michael Hensel ist happy: „Das ist das Beste, was uns passieren konnte“, kommentierte der Erfolgscoach des MTV Rohrsen die gerade veröffentlichte Staffeleinteilung für die neue Saison.

Die Regionalliga ist im Handball ab sofort Geschichte. Von der Saison 2010/11an gibt es die neue 3. Liga, die bereits vor der Einführung für viel Diskussionsstoff sorgte. Hinter den Kulissen gab es einen Rechtsstreit zwischen den Regionalverbänden, die für die Abwicklung des Spielbetriebs in der „alten“ Regionalliga zuständig waren und dem DHB, unter dessen Dach die neu eingeführte 3. Liga organisiert wird. Statt bisher fünf Staffeln gibt es nur noch vier. Am vergangenen Montag tagte der Ligaausschuss. Jetzt steht die Einteilung der vier Ligen, die Nord, West, Süd und Ost heißen werden, endlich fest.

Der Aufsteiger aus Rohrsen hatte Glück. Von allen Teams der 3. Liga hat der MTV bei den Fahrten zu den Auswärtsspielen den geringsten Aufwand. Nur 3494 Kilometer sind Schostag und Co. im Reisebus unterwegs. Das sind im Durchschnitt 269 Kilometer pro Fahrt. Zum Vergleich: Der HCS Neustadt-Sebnitz kommt bei der Auswärtstournee auf insgesamt 11182 Kilometer – das sind im Schnitt 860 Kilometer! „Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen“, unterstrich Hensel.

In der Staffel Ost trifft der MTV Rohrsen auf die HSG Blomberg II (4. Regionalliga West), HSV Haldensleben (7. Regionalliga Nord), HSG Union 92 Halle/Westfalen (2. Regionalliga West), HSG Hattorf-Schwiegershausen (8. Regionalliga Nord), Eintracht Hildesheim (6. Regionalliga Nord), HSG RPT Isenhagen (9. Regionalliga Nord), SG Knetterheide/Schötmar (5. Regionalliga West), TuS Nettelstedt (3. Regionalliga West), HC Leipzig II (5. Regionalliga Süd), HC Neustadt-Sebnitz (Play-off-Sieger Mitteldeutschland), HSG Stemmer-Friedewalde (Absteiger 2. Liga), Wacker Osterwald (2. Regionalliga Nord) und TV Verl (direkter Oberliga-Aufsteiger Westfalen). „Da sind einige schöne Derbys dabei“, so Hensel. Nach geografischen Gesichtspunkten ist der Trainer sehr zufrieden: „Es hätte für uns wesentlich schlimmer kommen können. Wir müssen nur einmal in den sauren Apfel beißen, wenn wir in Neustadt in Sachsen spielen.“ Hin und zurück sind das insgesamt 958 Kilometer. Wie stark die Ost-Staffel im Vergleich zu den anderen ist, ist laut Hensel „schwer zu beurteilen“.

Da geht’s lang: Rohrsens Trainer Michael Hensel gibt Antje Peyerl die Richtung vor.

Foto: nls



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige