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Sieg-Versprechen in Havelse eingehalten / Zukunft bei 07 noch offen

Niyazi Sarier – Preußen Hamelns Spezialist für die ruhenden Bälle

Fußball (kf). „Ich hatte extra meine Freunde eingeladen und ihnen versprochen, dass wir gewinnen“, strahlte Niyazi Sarier nach dem Abpfiff. Mit dem 2:1-Sieg von Preußen Hameln 07 in Havelse (wir berichteten) hielt er nicht nur sein Versprechen. Nach gut einer Stunde setzte der in Garbsen wohnende Mittelfeldspieler auch noch seinen Ex-Teamkollegen mit einem tollen 22-Meter-Freistoß das Siegtor in die Maschen.

veröffentlicht am 19.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:21 Uhr

„In Havelse zu gewinnen ist etwas besonderes. Da herrscht eine großartige Atmosphäre. Für mich ist das immer wie englischer Fußball im Kleinformat“, schwelgte Hamelns neuer Spezialist für die ruhenden Bälle auch am Tag nach dem Überraschungscoup noch in Erinnerung. „Ich habe vor dem Anpfiff die Mannschaft richtig heiß gemacht und mich nach dem Spiel bei der Truppe bedankt. Denn mein Wunsch ist ja mit dem 2:1-Sieg in Erfüllung gegangen.“

Zehn Tore hat der neue Hamelner Torjäger bereits nach der Winterpause erzielt. Er hat damit großen Anteil an der guten Platzierung der Mannschaft im sicheren Mittelfeld der Tabelle. Sieben Treffer vom Elfmeter-Punkt, zwei Freistöße und nur ein Feldtor machen deutlich, wo die Stärken des 27-jährigen Lackierers liegen.

Trainer Alexander Kiene holte Sarier in der Winterpause vom 1. FC Wunstorfnach Hameln. Ob der Elfmeter-König auch in der nächsten Saison noch das Preußen-Trikot trägt, ist ungewiss: „Mit mir hat bislang niemand ein Gespräch geführt.“ Was ihn aber nicht weiter wundert: „Als ich in der Winterpause nach Hameln kam, hat man mir auch große Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten wurden.“ Mit der Mannschaft – „das ist eine tolle Truppe“ – will der Garbsener die Saison jetzt erst einmal „mit der einen oder anderen positiven Überraschung“ ordentlich zu Ende spielen. Was danach kommt, ließ Sarier offen: „Mehrere Vereine haben aber schon bei mir angefragt.“

Übrigens: Beim Spiel in Havelse wurde auch mal wieder Manager Bartolillo gesichtet. Nach eigenen Angaben war er über Ostern nicht, wie der Verein auf Anfrage mitgeteilt hatte, zum Sonnen am Gardasee, sondern bei einer Beerdigung in Italien.



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