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VfL Hameln gibt sich beim 35:32-Auswärtssieg keine Blöße / Claas Meyer pariert zum Einstand zwei Siebenmeter

Neun Kracher – Krings der Matchwinner in Northeim

Handball (aro/jko). Lukas Krings war der Matchwinner! In seinem dritten Spiel für den VfL Hameln zeigte der Neuzugang, welches Potenzial in ihm steckt. Beim 35:32-Sieg des Oberliga-Zweiten in Northeim traf der Ex-Hildesheimer neunmal. Und das, obwohl Krings 22 Minuten auf seinen ersten Treffer warten musste. Aber dann platzte bei ihm der Knoten. Insbesondere in der zweiten Hälfte drehte der Torjäger, der auch drei Siebenmeter sicher verwandelte, so richtig auf.

veröffentlicht am 14.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 04:21 Uhr

Immer wieder versuchte die HSG den VfL mit einer doppelten Manndeckung aus dem Spielrhythmus zu bringen. Aber die Rechnung ging nicht auf! Denn beim VfL erwischte nicht nur Krings einen Super-Tag. Auch Sven Hylmar verdiente sich beim 35:32-Sieg eine Bestnote. Für die heimstarke HSG war es erst die zweite Saisonniederlage in eigener Halle.

Bereits nach 20 Minuten führte der VfL, der aus einer kompakten Abwehr heraus spielte, mit 13:6. Doch den komfortablen Sieben-Tore-Vorsprung gaben die Hamelner wieder aus der Hand. Selbst eine Auszeit von VfL-Coach Hajo Wulff zeigte nicht die erhoffte Wirkung. Quasi mit dem Halbzeitpfiff kassierte der VfL dann sogar den Ausgleichstreffer zum 14:14. In der zweiten Hälfte hütete dann Claas Meyer, der ein vielversprechendes Debüt feierte, das Tor der Hamelner, die sich zunächst aber nicht entscheidend absetzen konnten. Bis zum 19:19 war die Partie völlig offen.

Doch mit zunehmender Spieldauer nahm der VfL das Heft wieder in die Hand. Über 22:20 (42.) und 24:20 (44.) erspielten sich Christian Raddatz und Co. nach 50 Minuten beim 29:24 einen Fünf-Tore-Vorsprung, der bis kurz vor dem Ende beim 35:30 kontinuierlich gehalten wurde. In Unterzahl, Heiko Heemann sah kurz vor Schluss nach dritter Zeitstrafe die Rote Karte, gestattete der Tabellenzweite Northeim noch zwei Treffer, die aber nur Ergebniskosmetik waren.

„Wir waren zwar jederzeit Herr der Lage. Aber die Partie hätten durchaus früher für uns entscheiden können“, goss Wulff etwas Wasser in den Wein. Mit der Premiere von Neuzugang Claas Meyer, der unter anderem zwei Siebenmeter von Falkenhain und Skala parieren konnte, war der Coach sehr zufrieden.

VfL Hameln: Treuthardt, Meyer; Krings (9/3), Hylmar (6), Pille (5), Schubert (4), Glatz (4/1), Heemann (3), Höltje (3), Meier (1), Raddatz, Emmel, Wick, Clausing.



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