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6:5 nach Neunmeterschießen gegen Gladbach / Mainz Dritter / Tündern Elfter

Nervenstarke Karlsruher Junioren bejubeln Triumph beim Supercup

Fußball (kf). Ausgelassene Stimmung bei den C-Junioren des Karlsruher SC. Mit dem Triumph beim zweitägigen Hamelner Supercup im Gepäck ließ sich auch die fünfstündige Busfahrt zurück nach Baden-Württemberg wesentlich leichter ertragen. Der Bundesliga-Nachwuchs hatte sich zuvor in einem spannenden Finale mit 6:5 nach Neunmeterschießen gegen die „Fohlen“ von Borussia Mönchengladbach durchgesetzt und war damit seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Nach Ende der regulären Spielzeit stand es 3:3. Dritter wurde Mainz 05 nach einem 6:2 gegen den MSV Duisburg

veröffentlicht am 25.01.2009 um 21:24 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:21 Uhr

Zuvor im Halbfinale feierte das KSC-Team um U 15-Nationalspieler Kevin Laschuk einen 3:2-Erfolg gegen den MSV, dem die am zweiten Turniertag getragenen traditionellen Zebratrikots nicht mehr das erhoffte Glück brachten. Mönchengladbach hatte überraschend die bis dato ungeschlagenen Mainzer mit 2:0 in die Schranken verwiesen. Dramatik pur dann im Finale. Karlsruhe legte zwar dreimal ein Tor vor, doch die jungen Kicker vom Niederrhein wussten immer eine Antwort. Vor allem Lennart Ingmann, den Trainer Marc Trostel aus dem U 14-Kader mit an die Weser genommen hatte, trieb seine Mannschaft immer wieder nach vorn. Am liebsten hätten er und seine Teamkollegen Alexander Kuchenbecker noch ein besonderes Geschenk bereitetet, denn der junge Gladbacher feierte in der Rattenfänger-Halle seinen 15. Geburtstag. Doch am Ende jubelten die Karlsruher. Beim Neunmeterschießen bewies Viktor Gais Nervenstärke und versenkte das Leder unhaltbar zum Siegtreffer in die Maschen hinter Torhüter Niklas Bolten. Danach kannte die Freude beim Nachwuchs von Trainer Tim Walter keine Grenzen mehr.

Lehrgeld zahlen musste der HSC BW Tündern. Die Schützlinge von Trainer Roma Rebl wurden am Ende Elfter nach einem 2:1-Erfolg gegen den sieglosen Qualifikanten VfL Bückeburg.

Zu vergeben hatte Dennis Offermann vom Organisationsteam drei Trophäen. Bei der Wahl zum besten Spieler waren sich die zwölf Trainer einig: Sie machten mit Lennart Ingmann (Mönchengladbach) den „Kleinsten“ zum „Größten“ des ersten Topturniers. Die restlichen Pokale gingen nach Mainz. Über die Auszeichnung zum besten Torhüter freute sich Jannik Huth, und den Pokal des besten Torschützen nahm Tarik Aksalic, der neun Treffer erzielte, mit in den deutschen Südwesten.

Die drei herausragenden Junioren in Hameln: Von links Top-Torjäger Tarik Aksalic (Mainz), der beste Spieler Lennart Ingmann ( Gladbach) und der beste Torhüter Jannik Huth ( Mainz). Foto: nls


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