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Handball: Hamelns erste Auswärtspunkte / 26:24 in Helmstedt

Nervenflattern tabu – Glatz rettet VfL den Sieg

HELMSTEDT. Mit einem 26:24 (12:10)-Sieg bei den HF Helmstedt-Büddenstedt ging der Plan beim Handball-Oberligisten VfL Hameln auf. Die weite Tour an den Elm sollte sich nicht nur lohnen, sondern auch für eine stimmungsvolle Rückreise sorgen. Da wollte Trainer Frank Huchzermeier keine langen Gesichter sehen.

veröffentlicht am 01.10.2017 um 16:46 Uhr
aktualisiert am 01.10.2017 um 19:40 Uhr

Mit voller Konzentration zum Siebenmeter – Oliver Glatz. Foto: nls
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Der amtierende Vizemeister von der Weser ließ sich auch nicht lange bitten. Die VfLer hatten schon nach zehn Minuten das Spiel ganz gut im Griff. Mit einer 14:10-Führung kurz nach der Pause lagen Oliver Glatz und seine Mitstreiter im Soll. Doch dann geriet der Motor tatsächlich noch einmal ins Stottern. Bis auf Daniel Maczka, der mit insgesamt sechs Treffern eine überragende Vorstellung ablieferte, hatten die Huchzermeier-Schützlinge in der Offensive fast eine Viertelstunde lang das Torewerfen eingestellt. Und so stand der angepeilte erste Auswärtssieg tatsächlich auf der Kippe – Helmstedt führte plötzlich mit 18:16. Grund für den VfL-Trainer eine Auszeit zu nehmen. Huchzermeier heizte das VfL-Feuer mit seiner klaren Ansage noch einmal an und rüttelte seine Akteure wieder wach.

Fünf Minuten vor dem Abpfiff war beim Stand von 24:23 alles offen. Doch die Helmstedter hatten ihr Pulver verschossen, die VfLer konnten nachlegen. Es war wieder einmal Glatz, der nicht nur seine Routine in die Waagschale warf, sondern drei Siebenmeter verwandelte und damit die ersten Auswärtspunkte rettete. Da war nichts mit Nervenflattern. Mit Auge machte Glatz den zweiten Saisonsieg des auf Platz sieben vorgerückten VfL Hameln perfekt. f

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