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VfL Hameln am Samstag bei den Bodfeld Baskets nur Außenseiter

Nach der Pflicht folgt die Kür

Basketball (mha). Die Pflicht haben die Regionalliga-Basketballer des VfL Hameln vergangene Woche mit dem Sieg gegen Schlusslicht Göttingen erfüllt. Nun kommt im letzten Spiel des Jahres gegen den Tabellenvierten die Kür.

veröffentlicht am 08.12.2011 um 10:24 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:36 Uhr

Sonnabend geht es ab 20 Uhr bei den Bodfeld Baskets Oberharz in Elbingerode um Punkte und das Erfüllen eines Traums. „Warum sollte uns nicht endlich mal eine Überraschung gelingen. Dran wären wir“, meint Manager Heinrich Lassel. Mit fast allen Spitzenteams der Liga hatten die Hamelner mitgehalten, doch am Ende zumeist knapp oder unglücklich verloren. Doch die Männer vom Harz sind ein schwerer und auch multikultureller Brocken. Nicht nur der US-Amerikaner Everage Richardson, mit durchschnittlich 39,7 Punkten pro Spiel absoluter Topscorer der Liga, sorgt für das internationale Gesicht beim Gegner. Boyan Tenev (Bulgarien), Tamas Markus (Ungarn), Ljubisa Markovic (Slowakei), Madis Sumanov (Estland) und der litauische Trainer Danius Pleta erhöhen die Zahl der Nationen bei Hamelns Gegnern auf sieben.

„Dass diese intensive Einkaufspolitik nicht zwangsläufig zum Erfolg führt, kann man an den bisherigen drei Niederlagen der Bodfelder erkennen“, sagte Lassel. Zudem wird der ungarische Aufbauspieler nichts ausrichten können. Nach einem disqualifizierenden Foul brummt er eine Sperre von fünf Partien ab. „Da können wir uns ganz auf Richardson konzentrieren“, meint Lassel. Im Hamelner Kader gibt es dagegen keine Probleme. Kapitän Timo Thomas hat seine Vaterrolle übernommen, doch kann er seine junge Familie schon für ein paar Stunden allein lassen. „Ich gehe davon aus, dass er mitkommen kann“, sagt Lassel. Auch Nachwuchsspieler Dominic Rudge will erneut beweisen, dass seine 26 Punkte gegen Göttingen keine Eintagsfliege waren. „Er ist aber bodenständig genug, um zu wissen, dass es gegen Bodfeld deutlich schwerer wird. Abheben wir er nicht“, sagt der Manager. Und Sohn und Trainer Nicu Lassel ergänzt: „Wir können locker aufspielen und müssen uns keine Gedanken machen.“ Den Pflichtsieg gegen Göttingen hätten sie schon geholt. „In dieser Partie können wir uns wieder weiterentwickeln. Vor allem meine jüngeren Spieler lernen in jedem Spiel enorm dazu. Mal sehen, wozu es reicht.“



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