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Sprinterin der LG Weserbergland muss auf ihren DM-Start verzichten

Muskelfaserriss stoppt Loock

Hameln. Für Janna Loock stand ihr Start in Nürnberg eigentlich außer Frage. Zwar litt die Sprinterin der LG Weserbergland noch vor einer Woche an einer heftigen Magen-Darm-Grippe und war auch im Vorfeld der nationalen Titelkämpfe in der fränkischen Metropole noch nicht ganz wieder auf dem Damm, „doch ich werde auf jeden Fall an den Start gehen. Da müsste mir schon ein Bein abfallen, damit ich nicht laufe“, scherzte Loock, die über 100 und 200 Meter an den Start gehen wollte. Doch kurz vor Beginn der Deutschen Meisterschaft kam das Aus: Ein Muskelfaserriss in der Leiste ließ ihren Traum vom DM-Start wie eine Seifenblase platzen. Das ist für die Sprinterin eine ganz bittere Pille, die sie schlucken muss. Denn sie war auf einem guten Weg. „Dass ich überhaupt schon wieder so weit bin und nach nur einem Dreivierteljahr bei Coach Werner Scharf die DM-Qualifikation geschafft habe, war nicht zu erwarten.“ Anderthalb Jahre hatten sich das Trainer-Athletin-Gespann ursprünglich dafür Zeit gegeben. Nun hat es die Sprinterin zwar schneller geschafft als geplant. Aber die Verletzung hat sie vorerst gestoppt. Das Aus für Loock bedeutet auch gleichzeitig das Aus für die 4 x 100-Meter-Staffel der LG Weserbergland. Weil mit Isabell Garling und Julia Röttinger zuvor schon zwei Sprinterinnen fehlten, bleibt mit Isabell Hartmann, Nina Giebel und Doreen Dehne nur noch ein Trio übrig. mha

veröffentlicht am 25.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr



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