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Tabea Fricke schnellste Frau beim Hamelner Triathlon / 524 Starter

Mumme startet mit Rekord

Hameln. Schon bei Halbzeit ist Nils König entspannt gewesen. Die 26. Auflage des Hamelner Triathlons, die erste für ihn als Cheforganisator, lief wie am Schnürchen. „Aber vor drei Stunden, als hier alles losging, war ich nicht wirklich die Ruhe selbst“, gab König zu. Aber so wie er sich bewährt hatte, so bewährte sich auch das Weserberglandstadion als neuer zentraler Wettkampfort.

veröffentlicht am 10.05.2015 um 19:01 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

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Wechselzone und Radlager, die Läufer mussten nach jeder Runde das Stadion passieren und schließlich auch im Ziel im Stadion einlaufen. 524 taten das insgesamt. „Man kriegt viel mehr vom Rennen mit, nicht nur den Zielleinlauf“, hatte auch Britta Anderson, die im Stadion einen Stand betreute, schnell Gefallen gefunden. Und König schmiedete bereits Pläne für die Zukunft. „In diesem Jahr hatten wir Nachmeldungen kategorisch nicht zugelassen. Ich musste mindestens 20 absagen. Aber für das nächste Jahr können wir sicher noch 60 Starter mehr verkraften“, meinte König. Weil nach den 500 Metern im Südbad und der 20-Kilometer-Radstrecke die Laufstrecke nun über fünf Kilometer ging und damit 400 Meter länger als bisher war, begann König auch die Streckenrekord-Rechnung neu.

Den ersten stellte der Hildesheimer Julius Mumme mit 57:54 Minuten auf. Wie Lokalmatador Claas Reckemeier (59:38) ging Mumme in der ersten Startgruppe, die normalerweise den Senioren vorbehalten ist, auf Kurs. „Die sind beide sozusagen ohne Konkurrenz gelaufen“, meinte König. Doch weil Mumme später noch in seiner Staffel starten wollte, und Reckemeier wie alle Hamelner auch Helferdienste verrichten musste, gingen sie früh an den Start. Mumme hielt seinen Siegerplatz, Reckemeier fiel nur noch auf Rang drei ab, weil der Paderborner Roman Reeschke (58:41) noch schneller war.

Bei den Frauen sorgten Tabea Fricke (1:03:23) und Katrin Friedrich (1:06.47) für einen Doppelsieg von Hannover 96. Beste Lokalmatadorin war Katharina Krosta (1:15:06) als Vierte der A-Jugend. Auch Triathlon-Familie Waldeck aus Weibeck kam mit allen Sechsen ins Ziel. Besonders überraschte Johanna Waldeck (1:18:58). Als Fünfte der A-Jugend war sie sogar schneller als Mutter Kirsten (1:20:35) und Vater Mathias (1:19:13). „Die ist einfach besser“, gab er zu. Mit Jakob (4. B-Jugend/41:09), Joos (11. B-Schüler/24:36) und Jordis (6. B-Schülerinnen/24:26) finishten auch die weiteren Kinder.

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Katharina Krosta (ESV)


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