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SV Lachem-Haverbeck will erneut oben mitmischen / Werk wird neuer Trainer

Multikulti-Team nimmt neuen Anlauf

Fußball (kf). Das ganz große Glück haben die Fußballer des SV Lachem-Haverbeck nicht unbedingt auf ihrer Seite. Zum letzten Mal kräftig gejubelt wurde in der Saison 2002/03. Da stiegen die Lachemer als Vizemeister der Kreisliga – souveräner Meister wurde damals die SpVgg. Bad Pyrmont – in die Bezirksklasse auf. Im Aufstiegsspiel setzten sich die Kicker aus dem kleinen Weserdorf vor sechs Jahren gegen SV Iraklis Hellas Hannover durch.

veröffentlicht am 10.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:21 Uhr

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Zwei Jahre hielt der Höhenflug an, ehe in der Saison 2004/05 die Rückfahrkarte in die Kreisliga gebucht werden musste. Der 14. Tabellenplatz reichte nicht zum erhofften Klassenerhalt. Seitdem rütteln die Lachemer zwar Jahr für Jahr kräftig an der Tür zur 2005/06 neu eingerichteten Bezirksliga, doch bislang blieb dem Sportverein um Vorstandsmitglied und Sponsor Friedrich Homeyer der angepeilte Wiederaufstieg in die siebte Liga verwehrt.

In der Saison 2005/06 durften die Vizemeister der Kreisligen nicht ins Aufstiegsgeschehen eingreifen, ein Jahr später scheiterten die Lachem-Haverbecker Kicker im entscheidenden Spiel mit 2:3 an Germania Grasdorf II. 2007/08 landete man in der Kreisliga „nur auf Rang drei“ und nun verbaute Nordstemmen der Elf um Spielertrainer Muhammet Sen den großen Wurf.

Doch die Lachemer stehen in der Kategorie „Mannschaften ohne Aufstiegsglück“ nicht allein da. Die SpVgg. Bad Pyrmont verpasste sogar zweimal den Sprung in die Bezirksoberliga. Dazu blieben in den letzten Jahren auch BW Salzhemmendorf, TB Hilligsfeld und Tündern II in den Bezirks-Relegationsrunden auf der Strecke.

Friedrich Homeyer

Doch in Lachem wird der Kopf nach dem zweiten gescheiterten Anlauf keinesfalls in den Sand gesteckt. Für Friedrich Homeyer ist klar: „Wir greifen in der kommenden Saison erneut an. Es wäre zwar vermessen, von der Meisterschaft zu reden, aber in der Spitzengruppe wollen wir schon mitmischen.“ Zur Umsetzung dieses Ziels sind wichtige Schritte bereits eingeläutet. So übernimmt Andreas Werk am 1. Juli als neuer Trainer das „Multikulti-Team“ von der Weser. Ihm steht Muhammet Sen, der nach dem kurzen Gastspiel von Achim Deilke in der abgelaufenen Saison als Spielertrainer die Richtung angab, nicht nur als Spieler, sondern auch als Co- und Torwarttrainer zur Seite.

„Wir werden unsere Mannschaft gezielt auf drei Positionen verstärken,“ ließ Homeyer bereits durchsickern. Allein die Namen hielt er noch unter Verschluss. Im Gespräch ist aber schon Özkan Ünsal, der zuletzt beim Bezirksliga-Absteiger Preußen 07 II spielte.



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