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Fußball: Tündern selbstbewusst zum Topspiel nach Bavenstedt / Pyrmont reist nach Krähenwinkel

„Müssen uns nicht verstecken“

BEZIRK HANNOVER. Spannung pur verspricht am Wochenende der zwölfte Spieltag der Fußball-Landesliga. Der Tabellendritte HSC BW Tündern spielt (Sa., 14 Uhr) beim Rangzweiten SV Bavenstedt. Die SpVgg. Bad Pyrmont, derzeit auf Platz vier, tritt (So., 15 Uhr) beim TSV Krähenwinkel-Kaltenweide an.

veröffentlicht am 11.10.2018 um 15:42 Uhr

Gemeinsam sind sie stark – auch im Spitzenspiel beim SV Bavenstedt wollen die Fußballer des HSC BW Tündern jubeln. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Auch Momentaufnahmen im Fußball sind schön. Erst recht, wenn sie so selten sind wie ein Eisbär in der Sahara. Dass mit dem HSC BW Tündern und der Spvgg. Bad Pyrmont gleich zwei heimische Mannschaften in der Spitzengruppe der Landesliga mitmischen, ist schon ein außergewöhnliches Highlight. Verbunden mit allen Optionen nach oben, wenn das Hoch über Hameln-Pyrmont auch über den Herbst hinaus anhält.


BEZIRK HANNOVER. Im Topspiel der Liga kreuzt der HSC BW Tündern am Samstag bereits um 14 Uhr die Klingen mit dem SV Bavenstedt. Zweiter gegen Dritter – also kein lockeres Geplänkel, da wird es richtig zur Sache gehen. Das weiß auch Dennis Kiessig, einer der dienstältesten Akteure im Trikot der Schwalben. Doch wer so viel Routine wie Tünderns Rechtsverteidiger vorweisen kann, wird sich auch im Hildesheimer Osten kein X für ein U vormachen lassen: „Bavenstedt ist zwar eine Topmannschaft, aber wir müssen uns nicht verstecken.“ Denn in den letzten Wochen lief es bei den Tünderanern bestens. Seit sechs Spielen ungeschlagen, allein nach dem 4:4 beim Aufsteiger Iraklis Hellas sollen bei Trainer Siegfried Motzner, dem sein kompletter Kader zur Verfügung steht, wegen der vier Gegentore die Haare zu Berge gestanden haben. Doch sein 29-jähriger Abwehrstratege, der schon als C-Jugendlicher gemeinsam mit Jannik Hilker bei Blau-Weiß kickte, bleibt locker: „Längst erledigt. Der Trainer kann sich wieder auf uns verlassen. Wenn wir die Null halten, sind durchaus drei Punkte drin. Denn für ein Tor sind wir immer gut.“ Nur sich selbst ordnet er keinesfalls als den typischen Matchwinner ein: „Ich habe in mehr als 100 Ligaspielen erst zweimal das Tor getroffen.“ So verlässt er sich in Bavenstedt einmal mehr auf die Qualitäten von Robin Tegtmeyer, Lukas Kramer und Ugur Aydin, die gemeinsam bereits 21 der insgesamt 27 HSC-Treffer erzielt haben.
TSV Krähenwinkel-Kaltenweide – SpVgg. Bad Pyrmont (So., 15 Uhr). Wenn die SpVgg. Bad Pyrmont am Sonntag (15 Uhr) in Krähenwinkel aufläuft, dürfte wohl keinem der Pyrmonter Spieler das Herz vor Angst in die Hose rutschen. Denn im Stadion am Waldsee sind sie noch nie untergegangen. Hier sprang bislang immer etwas Zählbares heraus. Deshalb verschwendet im Lager der Spielvereinigung beim dritten Auftritt in Hannovers Norden wohl niemand Gedanken an Alfred Hitchcocks legendären Filmklassiker „Die Vögel“. Denn auf ihrem eigenen Geläuf versetzten die „Krähen“ die Spielvereinigung noch nie in Angst und Schrecken. Im Gegenteil, beim 0:5 in der Spielzeit 2016/17 blieben sie ebenso wie beim 2:2 in der vergangenen Saison eher zahm.

Zwar sieht Trainer David Odonkor im Vorfeld jedes Spiel als schwere Hürde, doch Tiefstapeln ist am Sonntag eher fehl am Platz. Denn nicht umsonst strahlt über der Südstraße seit Wochen die Sonne. Fünf Spiele in Folge sind die Kicker aus der Kurstadt ungeschlagen. „Daran kann man sich gewöhnen“, weiß nicht nur Kapitän Benedikt Hagemann, der bestimmt auch schon mal alle Varianten durchgespielt hat. Wenn der Kreisrivale aus Tündern in Bavenstedt scheitern sollte, könnte er mit seinen Mannen bei einem Sieg sogar erstmals auf Rang drei vorrücken. Allein Pyrmonts Offensive könnte ruhig mal wieder einen Gang hochschalten. Mehr als zwei Tore sprangen in den letzten Partien trotz bester Chancen nicht heraus.kf

Die Pyrmonter Benedikt Hagemann (v. i.), Djawid Gabibow und Luca Fleischmann im Vorwärtsgang. Foto: nls
  • Die Pyrmonter Benedikt Hagemann (v. i.), Djawid Gabibow und Luca Fleischmann im Vorwärtsgang. Foto: nls


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