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Tünderns Trainersuche vor dem Abschluss: Nur noch drei Kandidaten

Motzner, Söchting oder Bicknell? Heute soll die Entscheidung fallen

Fußball. Seit einigen Tagen brodelt die Gerüchteküche: Wer wird neuer Trainer beim Bezirksoberligisten HSC BW Tündern – Siegfried Motzner, Michael Söchting oder Paul Bicknell? Die drei Trainer haben nach Informationen der Dewezet die besten Karten. Fest steht: Heute Abend soll die Entscheidung fallen. Das bestätigte Vereinschef Fred Hundertmark auf Anfrage der Sportredaktion. Nur noch drei mögliche Kandidaten sind laut Hundertmark in der engeren Auswahl. Namen nannte der BW-Vorsitzende aber nicht.

veröffentlicht am 21.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.05.2017 um 17:27 Uhr

Siegfried Motzner ist als neuer Trainer in Tündern im Gespräch.
aro

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Dass Klein Berkels Trainer Siegfried Motzner, unter dessen Regie Tündern 2007 in die Bezirksoberliga aufstieg und ein Jahr später als Aufsteiger mit Platz sieben den Klassenerhalt locker schaffte, einer der Wunschkandidaten ist, ist ein offenes Geheimnis. „Ich habe zwar mit den Verantwortlichen in Tündern gesprochen. Aber die Entscheidung ist noch völlig offen. Es ist auch denkbar, dass ich in Klein Berkel bleibe“, sagte Motzner, dessen Vertrag beim TSV am Saisonende ausläuft.

Vor dreieinhalb Jahren löste Motzner in Tündern Söchting als Trainer ab. Jetzt stehen beide wieder beim HSC, der voraussichtlich in die Bezirksliga absteigen wird, ganz oben auf der Wunschliste.

Ein Comeback auf der Trainerbank der Schwalben ist für Söchting durchaus denkbar: „Tündern ist einer der wenigen Klubs im Kreisgebiet, die für mich infrage kommen, weil die sportliche Perspektive stimmt.“ Söchting, der vor wenigen Wochen seinen Abschied aus Afferde ankündigte, macht keinen Hehl daraus, dass er gerne einen Bezirksligisten übernehmen würde: „Das wäre ein interessanter Job.“

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M. Söchting

Der dritte Kandidat ist Paul Bicknell, der seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag mit der SG Hameln 74 noch nicht verlängert hat. Der Engländer, der 2005 mit Tünderns B-Junioren ungeschlagen in die Niedersachsenliga aufstieg und Bezirkspokalsieger wurde, soll gestern Abend mit den Blau-Weißen verhandelt haben.

In den Planungen des Vereinsvorstandes spielt Jörn Waczynski offenbar keine Rolle: „Wenn ich gefragt worden wäre, hätte ich sofort Ja gesagt. Aber mit mir hat keiner gesprochen“, sagte der Coach der Tünderaner Reserve. Seine Zukunft als Trainer ist noch völlig offen: „Ich fühle mich wohl in Tündern. Selbst wenn wir in die Kreisliga absteigen sollten, wäre ich bereit, weiterzumachen.“ Für Waczynski, der zurzeit bei drei Vereinen im Gespräch ist, ist der HSC in der Winterpause zwar der erste Ansprechpartner: „Aber auch ein Vereinswechsel ist denkbar.“



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