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Trainer des TSV Klein Berkel setzt auf Koss, Blana und Talente

Motzner: „Ein bisschen Spaß muss sein – auch im Training“

Fußball (aro). Felix Magath und Torwart-Dino Sepp Maier sind seine Co-Trainer? Und Uli Hoeneß soll Manager des TSV Klein Berkel sein? So steht es jedenfalls im Mannschaftsbogen, den Chefcoach Siegfried „Siggi“ Motzner vor Saisonbeginn selbst ausfüllte - und mit einer Prise Humor würzte.

veröffentlicht am 15.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:21 Uhr

Die Enttäuschung über den Abstieg der Hummekicker aus der Bezirksliga war zu diesem Zeitpunkt schon längst verflogen. Sein Blick richtete sich nicht zurück, sondern nach vorne. Im Sommer verordnete der sympathische Trainerfuchs seinem Team, das mit Talenten aus der eigenen Jugend gespickt ist, eine Verjüngungskur - mit Erfolg. Nach acht Spieltagen steht der TSV auf Platz eins - vor Germania Hagen, dem SV Lachem, VfB Eimbeckhausen und TSV Bisperode. Nach der „unglücklichen“ 0:2-Heimpleite gegen die Germanen startete der TSV eine beeindruckende Serie. Die Bilanz: sieben Siege, eine Niederlage. „Wir haben einen Lauf“, freut sich Motzner, der mit der Tabellenführung sehr gut leben kann.

Ein Platz unter den Top-5 sollte es schon sein

Es gebe aber keinen Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. „Die Saison ist noch lang“, warnt der A-Lizenz-Inhaber. Das Wort „Titel“ will der einstige Klassetorhüter zwar nicht in den Mund nehmen. Aber ein Platz unter den Top-5 soll es am Saisonende schon sein. Sein Erfolgsrezept ist simpel: „Ein bisschen Spaß muss sein – auch im Training.“ Ein „Quälix“ wie Felix Magath ist Motzner nicht: „Meine Jungs sind keine Profis. Sie sollen Fußball spielen - und nicht im Kreis laufen.“ Deshalb steht bei seinen abwechslungsreichen Trainingseinheiten stets der Ball („Der größte Feind des Fußballers“) im Mittelpunkt.

Dem Trainer ist es relativ schnell gelungen, ein starkes Team zu formen, obwohl der TSV ein komplett neues Gesicht erhalten. Sieben Spieler gingen, 13 Neuzugänge kamen. Besonders Lars Melzer und Simon Sagebiel entpuppten sich, laut Motzner, als echte Verstärkungen: „Unser Kader ist ausgeglichen besetzt.“ Ob Blana, Koss und Co. aber wieder reif für die Bezirksliga sind, wird sich zeigen. Abgerechnet wird wie immer am Schluss.



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