weather-image
15°
×

Mit Latein am Ende?

Von Andreas Rosslan

veröffentlicht am 16.05.2010 um 20:44 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:41 Uhr

Die Preußen stehen am Abgrund! Wieder einmal. Schon vor einem Jahr drohte dem hoch verschuldeten Hamelner Traditionsklub die Pleite. Doch nachdem Roman von Alvensleben die Vereinsführung übernahm, schien der „Patient“, der bis dahin auf der Intensivstation lag, auf dem Weg der Besserung zu sein. Doch die Hoffnungen, die der neue Preußen-Chef weckte, erfüllten sich nicht. Von Alvensleben („Ich bin nicht bei Preußen angetreten, um zu versagen“) hat zwar viel bewegt, aber unterm Strich so gut wie nichts erreicht. 07 ist immer noch ein Sanierungsfall. Dass von Alvensleben nach nur einem Jahr schon wieder seine Koffer packen will, zeigt, dass er mit seinem Latein am Ende ist. Seine Rücktrittsgedanken sind ein Beleg dafür, dass er der Aufgabe offenbar doch nicht gewachsen ist. Verantwortlich für den Scherbenhaufen ist er aber nicht. Das Chaos haben seine Vorgänger hinterlassen.

Kommentar



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige