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Lakenmacher nach Springer 25:32-Pleite gegen Saarlouis geschockt

„Mir fehlen die Worte“

Springe. Im letzten Zweitliga-Heimspiel des Jahres 2015 unterlagen die Handballfreunde Springe der HG Saarlouis deutlich mit 25:32 (15:14).Trainer Sven Lakenmacher war nach der enttäuschenden Leistung seines Teams geschockt: „Mir fehlen die Worte.“

veröffentlicht am 13.12.2015 um 13:09 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

Das war schon wieder nichts! Wer in der 2. Bundesliga ernsthaft bestehen will, der darf sich einfach nicht so viele katastrophale Fehler leisten wie die Handballfreunde Springe bei der 25:32 (15:14)-Pleite gegen die HG Saarlouis. Übrigens schon die 14. Niederlage im 18. Spiel. Bleibt die Ausbeute weiterhin so übersichtlich, dürfte sich das Thema Klassenerhalt für das Schlusslicht schon bald erledigt haben. Es sei denn, bei den im Restjahr noch anstehenden drei schweren Auswärtsspielen in Coburg, Wilhelmshaven und Friesenheim geschieht ein Handball-Wunder.

„Ich kann mich nur entschuldigen für die Leistung in der zweiten Halbzeit. Ich war richtig schockiert war, denn ich habe etwas anderes erwartet und deshalb fehlen mir gerade auch etwas die Worte,“ machte Trainer Sven Lakenmacher keinen Hehl aus seiner großen Enttäuschung. In der zweiten Halbzeit musste er machtlos mit ansehen, wie sein Team die wohl schlechteste Leistung in der bisherigen Saison bot. Die Gäste um Top-Torschütze Jerome Müller (11) kamen immer wieder zu einfachen Erfolgen und erspielten sich schnell eine Führung von fünf Toren. Die wurde dann bis zum Ende noch ausgebaut. Zuvor im ersten Durchgang waren die Springer, in deren Reihen eigentlich nur der achtfache Torschütze Pawel Pietak überzeugen konnte, wenigstens noch einigermaßen auf Augenhöhe. Obwohl sich schon da die Fehler häuften und die Deckung vor Torhüter Mustafa Wendland nicht immer im Bilde war. Glück für Springe, dass auch die Gäste zu diesem Zeitpunkt noch eine hohe Fehlerquote aufwiesen. Damit war dann aber nach der Pause schnell Schluss.

HF Springe: Mustafa Wendland, Robert Wetzel – Pawel Pietak (8/2), Fabian Hinz (5/1), Lukas Ossenkopp (4), Nils Eichenberger (2), Marius Kastening (2), Maximilian Kolditz (2/1), Tim Coors (1), Jannis Fauteck (1), Arek Bosy, Faruk Halilbegovic, Oliver Tesch. ro



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