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Die Torhüterin ist der große Rückhalt beim Frauen-Oberligisten MTV Rohrsen

Michaela Schostag – ein Siegertyp

Ehrgeizig und selbstkritisch: die 28 Jahre alte Torhüterin Michaela Schostag. Die gebürtige Brandenburgerin gehört zu den Leistungsträgerinnen in der Mannschaft des Frauen-Oberligisten MTV Rohrsen.

veröffentlicht am 06.01.2010 um 17:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:21 Uhr

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Foto: nls

Sie kann kräftig zupacken und liebt – sportlich und beruflich – keine halben Sachen. „Ich bin sehr ehrgeizig, aber auch selbstkritisch. Über vermeidbare Niederlagen ärgere ich mich wahnsinnig“, sagt Michaela Schostag, die Klasse-Torhüterin des ambitionierten Frauen-Oberligisten MTV Rohrsen. Die gelernte Industriekauffrau arbeitet in Hameln bei Sport-Life, ihr Chef ist Robert Nitschke, ein erfolgreicher Volleyballtrainer. Klar, dass sich da auch im Tagesgeschäft (fast) alles um Sport dreht. „Für irgendwelche anderen Hobbys habe ich keine Zeit. Mein Terminkalender ist randvoll“, verrät Michaela Schostag, die ab und zu noch als Schiedsrichterin auf Kreisebene im Einsatz ist. Aber das war’s dann auch schon. Ansonsten hat der Handball-Leistungssport absolute Priorität im Leben der

gebürtigeren Brandenburgerin, in in der 30 Kilometer östlich von Berlin gelegenen kleinen Gemeinde Rüdersdorf aufgewachsen ist.

Ihre Handballkarriere startete sie erst 1999 als 18-Jährige beim TV Stadtoldendorf. Zuvor war Schostag als Leichtathletin aktiv. Als Schülerin machte die vom bekannten Übungsleiter Werner Scharf trainierte Mehrkämpferin mit erstklassigen Leistungen auf sich aufmerksam. Doch letztlich entschied sich Schostag für den Handball – eine gute Wahl. Denn: „Dieser Sport macht mir unheimlich viel Spaß. Wir sind beim MTV eine verschworene Gemeinschaft, ja fast schon eine Familie“, lobt die nur 1,68 Meter große Torhüterin das Betriebsklima in der Mannschaft von Trainer Hensel.

Nach ihrem Karrierestart in Stadtoldendorf (wo sie auch nach wie vor wohnt) wechselte Schostag nach Rohrsen, ehe sie in der Saison 2002/03 beim VfL Bückeburg sogar Zweitligaluft schnupperte. Doch der Aufwand war zu groß. Also ging es zurück nach Rohrsen, wo sie seit 2003 auf dem Posten zwischen den Pfosten zu den Leistungsträgerinnen gehört. Am Ende dieser Saison könnte sogar der Aufstieg in die Regionalliga stehen. „Aber das ist noch kein Thema“, warnt die Torhüterin vor zu großer Euphorie. Ihr sportliches Vorbild ist übrigens der Ex-Nationalspieler Christian Schwarzer.

Michaela Schostag ist ein Siegertyp. So wie ihre zwei Jahre jüngere Schwester Manuela („Sie ist meine beste Freundin“). Die 26-jährige Torjägerin des MTV Rohrsen ist Hameln-Pyrmonts amtierende „Sportlerin des Jahres“. Kein schlechtes Omen …hjk



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