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Heimische Nachwuchsreiter beim Hamelner Turnier fest im Sattel

Marie-Theres auf großer Tour

Reiten (rhs). Zögerlich, manchmal auch im Zweifel, ob das Können für die große oder auch nur kleine Tour reicht, zeigten sich viele der jungen heimischen Nachwuchsreiter beim großen Hamelner Hallenturnier auf der Anlage an Töneböns Teichen. Auch Kathrin Kirchhoff vom Reiterverein Bisperode war im Zweifel, ob sie noch einmal die „kleine Runde“ drehen oder auf die große umsteigen sollte, „um weiter nach vorn zu kommen“.

veröffentlicht am 13.04.2010 um 08:51 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:21 Uhr

Kathrin Kirchhoff auf „Feline“

Auf Geheiß ihrer Mutter Sabine entschied sich die 16-jährige Schülerin dann aber doch dafür, mit ihrer siebenjährigen braunen Hannoveranerstute „Feline“ noch einmal sich den geringeren Ansprüchen der Klasse E sowohl in der Dressur wie auch im Springen zu stellen. „Damit ist sie auf der sicheren Seite“, urteilte ihre Mutter, die ihr einfach noch zu wenig Erfahrung bei den A-Prüfungen zuschreibt. Mutiger war dagegen die fast gleichaltrige Marie-Theres Grund vom gastgebenden Reiterverein Hameln. Die Vorjahrsdritte in der Dressur (kleine Tour) will in diesem Jahr mit ihrer Stute Donna-Fee, ebenfalls Hannoveranerblut, es im Springen mit der großen Tour versuchen, obwohl es dort im Vorjahr nicht so prickelnd lief. „Aber ich habe daran gearbeitet, dass es diesmal eigentlich besser hinhauen müsste“, so die ehrgeizige Reiterin. Nach dem ersten Wettkampf in Hameln, den beide zur „vollsten Zufriedenheit“ absolvierten, hat sich noch nichts entschieden. Denn noch stehen drei (beziehungsweise nur noch zwei) Durchgänge in Aerzen, Bad Pyrmont und zum Schluss in Emmerthal aus. „Und bei einer Streichwertung“, so Kreissportwartin Sabine Faßhauer, „haben alle noch die Chance, am Schluss die Nase vorn zu haben.“

Ansonsten stand das gut besuchte Hamelner Turnier ganz im Zeichen der vier L-Prüfungen. Im Dressur-Wettbewerb dominierte Konstanze Hortsch (RFV Alt Calenberg), die auf ihren beiden Pferden „Luchinccia“ und „Whayonara“ den Sieg auf Trense und den dritten Platz auf Kandare holte.

Bei den Springreitern (eine Prüfung war dabei mit Stechen) holte sich Jan Pieper vom Nienstedter Reiterverein auf „Lovina B“ sogar zweimal die Goldschleife.

Marie-Theres Grund vom RV Hameln auf Donna-Fee.  Fotos: rhs/2
  • Marie-Theres Grund vom RV Hameln auf Donna-Fee. Fotos: rhs/2

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