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DFB-Trainerin zum ersten Länderspiel der deutschen U 19 in Hameln und Gegner Schweden

Maren Meinert: „Eine anspruchsvolle Aufgabe“

Fußball (red). Endlich einmal wieder ein internationales Highlight in Hameln. Am 27. Oktober um 17 Uhr gastiert die neu formierte deutsche U 19-Auswahl der Frauen im Weserbergland-Stadion und bestreitet hier vor sicherlich großer Kulisse gegen Schweden ihren ersten Härtetest. Die Dewezet sprach im Vorfeld mit DFB-Trainerin Maren Meinert (36).

veröffentlicht am 20.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 03:41 Uhr

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Maren Meinert, welche Bedeutung haben die beiden Länderspiele gegen Schweden für Sie?

Zum einen ist die Partie in Hameln für unsere neue U- 19-Nationalmannschaft das erste Spiel, das wir in diesem Altersbereich bestreiten. Zum anderen freuen wir uns, dass wir in Barsinghausen zudem im U 20-Bereich die Möglichkeit zu einem Länderspiel auf hohem Niveau erhalten. Der Gegner Schweden bietet uns einen sehr guten Vergleichstest der Jahrgänge.

Wie stark schätzen Sie die Skandinavierinnen ein?

Schweden war im Finale der U 19-EM 2009, hat dort gegen England mit 0:2 verloren. Von daher wissen wir, dass das ein guter Jahrgang ist. Schweden zählt seit Jahren zu den stärksten Mannschaften in Europa. Das ist nicht nur im Frauenbereich, sondern auch in der Jugend so. Für uns sind diese Begegnungen auf jeden Fall sehr anspruchsvolle Aufgaben. Und das in beiden Jahrgängen.

Sie werden während des Lehrgangs mit der U 19 und U 20 gleich zwei Teams betreuen. Das sind immerhin 32 Spielerinnen. Wir groß ist für Sie als Trainerin die Herausforderung?

Diese Konstellation erfordert schon eine sehr genaue Planung. Meine Assistenztrainerin Bettina Wiegmann und ich müssen in dieser Hinsicht wirklich sehr gut organisiert sein. Aber ich denke, das werden wir schon hinbekommen.

Mit welchen Erwartungen blicken Sie den beiden Spielen entgegen?

Wir wollen beide Spiele gewinnen. Ich erwarte, dass sich jede einzelne Spielerin so präsentiert, dass deutlich wird, sie will eine entscheidende Rolle in der Mannschaft spielen.

Inwieweit spielt in Ihren Überlegungen die U 20-WM in Deutschland eine Rolle, die ja vom 13. Juli bis 1. August 2010 ausgetragen wird?

Uns ist sehr wohl bewusst, dass es bis zum Auftakt der WM noch nicht mal mehr ein Jahr dauert. Das hat man natürlich im Kopf. Ich bin überzeugt davon, dass die U 20-WM ein gelungenes Ereignis wird. Weil unsere Auswahl sich entsprechend präsentieren wird und sich die U 20-WM bestens als Stimmungsmacher eignet. Sie wird die Vorfreude auf die Frauen- WM 2011 sicher noch steigern. Natürlich hat bei uns in der Vorbereitung auch die U- 20-Auswahl Priorität, wobei auch mit der U 19-Nationalmannschaft interessante Aufgaben anstehen. Immerhin spielen wir in diesem Altersbereich nächstes Jahr wieder eine EM.

Im Kader der U 20 steht auch eine Spielerin aus dem Bereich des Niedersächsischen Fußballverbandes: Selina Wagner vom Bundesligisten VfL Wolfsburg. Wie schätzen Sie sie ein?

Selina Wagner spielt bei uns schon immer eine Rolle, wartet aber noch auf ihren Durchbruch als Stammspielerin. Sie zeigt allerdings derzeit in Wolfsburg sehr gute Leistungen. Wir hoffen natürlich, dass sich das auch positiv auf unsere Mannschaft auswirken wird.

Erster Auftritt in Hameln: DFB-Trainerin Maren Meinert spielt am 27. Oktober mit den deutschen U 19-Frauen im Weserberglandstadion gegen die Vertretung von Schweden.

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