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Hamelner Enduro-Ass von Widersacher Hartmann knapp besiegt

Marco Straubel die deutsche Nummer zwei im Gelände

Motorsport (rhs). Obwohl er beim letzten Rennen in Zschopau noch einmal Vollgas im Gelände gab – der große Wurf blieb Hamelns erfolgsverwöhntem Motorrad-Ass Marco Straubel diesmal versagt. Der in die Klasse E 2 gewechselte Vorjahresmeister der Enduroklasse E 3 konnte auf seiner 450er KTM EXC seinen schärfsten Widersacher Mike Hartmann (Heidenheim) zwar noch einmal abhängen – doch unter dem Strich hatte der 26-jährige Husaberg-Fahrer mit 186 zu 181 Punkten am Ende die Nase knapp vorn.

veröffentlicht am 28.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:41 Uhr

Marco Straubel.  Foto: pr

Auch deshalb, weil Straubel einen Patzer aus dem Lauf in Sulzbach (nur Rang vier) nicht mehr ausbügeln konnte. „Ich habe von Anfang an gewusst, dass es in der neuen Klasse schwer wird und mir der Erfolg nicht automatisch in den Schoß fallen würde“, bilanzierte der für den MSG Hannover fahrende KTM-Pilot aus Hameln, der sich aber über den zweiten Platz genauso freut. Von den neun Wertungsprüfungen, die teilweise auf den Hängen des Erzgebirges gefahren werden mussten, konnte der Vizemeister eine gewinnen und zweimal sogar den als Gast startenden siebenfachen finnischen Enduro-Weltmeister Juha Salminen (BMW), der sich als Gesamtsieger in Zschopau feiern ließ, hinter sich lassen.

Meistens lag Marco Straubel bei den Sonderprüfungen unter den zehn besten Fahrern, nur zweimal verpasste er eine einstellige Platzierung. In der Wertung aller drei Klassen (Championat) wurde er mit 132 Punkten hinter Markus Kehr (E 3), Andreas Beier (E 1) und Mike Hartmann (E 2) Vierter.

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