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Der VfL-Rückkehrer hat Erfahrung in Sachen Aufstieg

Marc Clausing: „Eigentlich war ich nie richtig weg …“

Der verlorene Sohn ist wieder da. Von 2005 bis 2008 spielte Marc Clausing schon einmal drei Jahre lang für den VfL Hameln in der Handball-Regionalliga. Anschließend wechselte er für eine Saison zum MTV PE Celle, um jetzt wieder an seine alte Wirkungsstätte zurückzukehren und mitzuhelfen, den Oberligisten nach dem Abstieg zurück in die 3. Liga zu führen.

veröffentlicht am 10.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:21 Uhr

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„Eigentlich war ich nie richtig weg. Ich hatte stets Kontakt zu den Jungs und war durch Hamelns Betreuer Reiner Glatz, mit dem ich im gleichen Unternehmen arbeite, immer bestens informiert. Der Draht war nie abgerissen, sodass ich schon eine enge Verbundenheit zum VfL habe“, berichtet der Rechtsaußen, der am 16. Juli seinen 26. Geburtstag feiert. Sein Weggang erfolgte seinerzeit ausschließlich aus beruflichen Gründen: „Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistik war es für mich zunächst wichtig, in der Nähe meines Arbeitgebers zu spielen. Da ich jetzt im Vertriebsaußendienst tätig bin und das Gebiet der Niederlassung Hannover und der Geschäftsstelle Osnabrück betreue, kann ich wesentlich flexibler agieren.“

Sein neues Aufgabengebiet erlaubt es Marc Clausing, seinen Wohnsitz von Hannover nach Hameln zu verlegen. So ist er zukünftig nicht nur näher am VfL dran, sondern auch an seiner aus Klein Berkel stammenden Freundin Roxana. In seiner Freizeit fährt er gerne einmal mit dem Rennrad, greift im Winter zum Snowboard und nimmt auch mal an einem Triathlon teil. In Celle hat der Rechtsaußen auch die künftigen Gegner schon einmal kennengelernt. „In der Regionalliga wird in der Defensive deutlich körperbetonter und robuster gespielt als in der Oberliga. Ich glaube schon, dass uns diese Tatsache zusammen mit der Erfahrung im Team weiterhilft, und wir für die 4. Liga gut aufgestellt sind“, meint der 1,85 Meter große und 90

Kilogramm schwere Linkshänder, der als Konkurrenten

im Titelkampf den Lehrter SV, TSV Hannover-Burgdorf II und SG Hohnhorst/Haste sieht. Sehr viel hält Clausing von VfL-Trainer Hajo Wulff. „Er findet stets den richtigen Ton, gestaltet das Training sehr abwechselungsreich und macht deutlich, dass wir nach dem Abstieg nicht den Kopf in den Sand stecken dürfen. Er fordert uns auf, dass wir noch mehr reinhauen und Gas geben sollen.“

Seine Karriere begann im Kreis Herford

Seine Karriere begann der gebürtige Meller im Alter von acht Jahren bei CVJM Rödinghausen im Kreis Herford. Als A-Jugendlicher wechselte er dann zum TuS 97 Jöllenbeck, um dort in der höchsten Junioren-Klasse spielen zu können. Bei den Herren waren vor seinem ersten Hamelner Engagement der westfälische Oberligist VfL Mennighüfen und während der Zivildienstzeit der Leichlinger TV die Stationen. Mit dem Klub aus der Nähe von Solingen stieg Marc Clausing nach der Saison 2004/05 von der Ober- in die Regionalliga West auf. „Das war eine schöne Geschichte, die ich in dieser Saison mit dem VfL gerne wiederholen würde“, sagt einer, der weiß, wie gut man sich bei einem Aufstieg fühlt ...



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