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Preußen vor Doppeleinsatz: Nach dem Meister kommt am Sonntag Osnabrück II / Kombi-Ticket

Marahrens: „Wolfsburg-Spiel ist Adrenalin pur“

Sie freuen sich auf das Gastspiel von Meister VfL Wolfsburg: (von links) Preußen-Kapitän Ferit Tarak, Berater Axel Marahrens, 07-Chef Roman von Alvensleben und sein Vize Roman Klodnyckyj.

veröffentlicht am 02.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:21 Uhr

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Foto: kf

Fußball (aro). Stoppt Preußens Abwehr-Chef Bastian Stellmacher Grafite? Der Fußballer des Jahres und Torschützenkönig des deutschen Meisters VfL Wolfsburg gibt am Samstag (14 Uhr) seine Visitenkarte im Hamelner Weserbergland-Stadion ab. Dementsprechend groß ist die Vorfreude in den Reihen des Hamelner Traditionsklubs.

„So eine Chance bekommen wir vielleicht nur einmal im Leben“, sagt Preußen-Chef Roman von Alvensleben. Um das Testspiel gegen die „Wölfe“ überhaupt möglich zu machen, wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt. Das Oberliga-Heimspiel gegen den VfL Osnabrück II wurde extra auf Sonntag (17.30 Uhr) verlegt. Allerdings waren auf Seiten des niedersächsischen Fußball-Verbandes weder der Staffelleiter noch der Spielausschussvorsitzende glücklich, dass die Preußen das Pflichtspiel Hals über Kopf verlegen wollten: „Eine Spielverlegung hätten wir drei Wochen vorher beantragen müssen“, berichtete Vize Roman Klodnyckyj.

Weil die Elf von Trainer Armin Veh aber erst am Dienstagabend ihre Zusage gegeben habe, sei das nicht mehr möglich gewesen. Deshalb müssen die Hamelner jetzt in den sauren Apfel beißen und innerhalb von 24 Stunden zwei Spiele absolvieren. „Kein Problem. Unsere Spieler sind topfit“, sagte 07-Berater Axel Marahrens, der den Coup mit Wolfsburgs Co-Trainer Achim Sarstedt eingefädelt hatte.

Für die Spieler sei die Begegnung mit dem VfL, der demnächst in der Champions League auf den englischen Meister Manchester United, ZSKA Moskau und Besiktas Istanbul trifft, eine zusätzliche Motivation: „Das Wolfsburg-Spiel ist für unsere Jungs Adrenalin pur“, ist Marahrens überzeugt. Der zurzeit verletzte Dominic Meyer habe am Telefon sogar ein paar Tränen verdrückt, weil er nicht dabei sein kann. Preußen-Kapitän Ferit Tarak freut sich riesig auf das Duell mit den Bundesliga-Kickern: „Das ist ein absoluter Höhepunkt.“

Von Alvensleben hofft, dass der „Leckerbissen“ ein Besuchermagnet wird – auch aus wirtschaftlichen Interessen: „Wir können zurzeit jeden Cent gut gebrauchen.“ Der Verein habe Schulden in Höhe von rund 160 000 Euro. Und die Liste der Gläubiger werde von Tag zu Tag länger. Nur mithilfe der Unterstützung der Zuschauer und Sponsoren sei es möglich, den in finanzielle Schieflage geratenen Traditionsverein wieder zu sanieren. 3200 Zuschauer kamen vor zwei Jahren gegen Hannover 96 ins Stadion - gegen die „Wölfe“ sollen es möglichst 5000 werden. So viele Eintrittskarten wurden jedenfalls gedruckt. Tickets gibt es ab sofort unter anderem bei Scap, in der Buchhandlung Matthias und bei der Dewezet. Ein Sitzplatz kostet 15 Euro pro Person, eine Stehplatzkarte zehn Euro. „Schüler haben ermäßigten Eintritt: Sie zahlen nur sechs Euro“, kündigt der Preußen-Chef an. Der Clou: Wer für das Wolfsburg-Spiel eine Karte kauft, hat einen Tag später beim Heimspiel gegen Osnabrück freien Eintritt.



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