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HSV-Ikone zu Gast in Reher

Manni Kaltz hätte Kuranyi zur WM mitgenommen

Fußball (kf). Drei Tage Fußball pur lautete das Motto bei Germania Reher. Dabei stand auch das Spiel einer heimischen Altherren-Auswahl gegen die Traditionsmannschaft von Hannover 96 im Blickpunkt. André Breitenreiter (2), Michael Gue und Jens Rehhagel machten in der zweiten Halbzeit den standesgemäßen 4:2-(0:1)-Sieg der „Roten“ perfekt. Erneut nach Reher war mit der Hannover 96-Fußballschule auch wieder Manfred Kaltz gekommen. Mit dem Vize-Weltmeister von 1982 und 69-fachen Nationalspieler, der auch 581 Bundesligaspiele für den Hamburger SV bestritt, sprach Klaus Frye von der Dewezet-Sportredaktion.

veröffentlicht am 03.05.2010 um 17:27 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 18:41 Uhr

Manfred Kaltz, der Hamburger SV hat in der Bundesliga-Rückrunde eine gute Vorrunde verspielt und kurz vor Toresschluss auch noch den Trainer entlassen. Lagen die Gründe für den Tiefflug tatsächlich nur bei Bruno Labbadia?

Bestimmt nicht. Vor allem die Spieler und auch die Vereinsführung sollten einmal hinterfragen, warum es in der Rückrunde zu dieser Situation gekommen ist.

Beim HSV läuft also nicht alles rund?

So ist es. Hier hat man viel zu hohe Ansprüche gestellt und sich wohl auch selbst überschätzt.

Blicken wir nach vorn. Im Juni steigt in Südafrika die WM. Was trauen Sie der deutschen Nationalmannschaft zu?

Da muss man nach einer erfolgreichen Vorrunde von Spiel zu Spiel denken. Denn dann wird es schwer genug. Das erste Ziel sollte aber schon das Erreichen des Halbfinales sein.

Hätten Sie als Bundestrainer Kevin Kuranyi für die Weltmeisterschaft nominiert?

Aufgrund seiner guten Leistung bei Schalke 04 gehört er für mich in den Kader. Denn sowohl der oft verletzte Klose als auch Podolski haben in dieser Saison wirklich keine Bäume ausgerissen.

Seine Autogramme sind beim Nachwuchs immer noch heiß begehrt: Der ehemalige Bundesligaprofi des HSV, Manfred Kaltz, und der kleine Jonas aus Reher.

Foto: kf



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