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VfL siegt in Bremerhaven knapp 91:89

Lohne sorgt beim Basketball-Krimi für ein Happy End

Basketball (red). Das war knapp! In einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie der 2. Regionalliga setzten sich die Basketballer des VfL Hameln hauchdünn mit 91:89 (39:47) bei der BSG Bremerhaven durch. „Wir haben spielerisch zwar nicht überzeugt, allerdings stimmte im Vergleich zum letzten Spiel gegen ASC Göttingen diesmal die kämpferische Einstellung, so dass man unter dem Strich zufrieden sein kann“, sagte Kapitän Timo Thomas nach der aufregenden Begegnung.

veröffentlicht am 01.02.2009 um 20:24 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 16:41 Uhr

Hatte ein glückliches Händchen: Markus Lohne (21 Punkte). Foto:

Große Probleme

in der Verteidigung

Die Hamelner verloren das erste Viertel mit 17:22. Auch anschließend machten die Routiniers ihren Job nicht viel besser, so dass das zweite Viertel mit 25:22 ebenfalls an die Gastgeber ging. Bei Halbzeit fand Coach Nicu Lassel dann die richtigen Worte und die passende Taktik, denn mit einer sehr offensiven Zonendeckung konnte der VfL den dritten Durchgang mit 27:15 für sich entscheiden. In der Verteidigung hatten die Hamelner Probleme, so ließen sie in der ersten Halbzeit bereits sieben Dreipunktwürfe zu, und mit Götte und Thomas waren zwei Leistungsträger frühzeitig foulbelastet.

In der zweiten Halbzeit konnte sich Lassels Team nie mit mehr als sieben Punkten absetzen. Nach dem foulbedingten Ausscheiden von Thomas und Götte im letzten Viertel war es vor allem der litauische Juniorennationalspieler und Topscorer Zabas Evaldas (31 Punkte/5 Dreier), der mit acht Punkten in den letzten zehn Minuten sein Team im Spiel hielt. Nur gut, dass Markus Lohne und Benno Wunderlich unter den Körben mit vollem Einsatz arbeiteten und in dieser Phase wichtige Rebounds holten. Die Schlussphase entpuppte sich dann als Krimi, obwohl der VfL zwei Minuten vor Spielende mit 84:78 führte. Doch Evaldas brachte mit fünf Zählern in Folge die BSG wieder auf zwei Punkte heran. In der letzten Minute wurde die Zeit aufgrund von Auszeiten und Fouls gleich viermal gestoppt. Lohne markierte in dieser Phase die wichtigsten vier seiner 21 Punkte, davon 10 im letzten Viertel. Wenige Sekunden vor Schluss vergab Wunderlich einen seiner zwei Freiwürfe, so dass Evaldas mit einem Dreipunktversuch den Einpunktsieg für sein Team hätte klarmachen können. Doch mit der Schlusssirene traf er nur den Ring…

Spiel gegen Göttingen

bereits um 16 Uhr

Teammanager Heinrich Lassel freute sich nach dem fünften Auswärtssieg: „Diese Bilanz kann sich sehen lassen!“ Das nächste Heimspiel am Sonnabend gegen Spitzenreiter BG 74 Göttingen wurde übrigens wegen der am Abend stattfindenden Sport-Gala von 19 auf 16 Uhr vorverlegt.

VfL: Götte (10 Punkte), Loth (5/1 Dreier), Bonhagen (6/2), Lohne (21), Lück, Thomas (11/1), Albers, Stender, Grobinsch (10), Faas (20/4), Meyer, Wunderlich (8).



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