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Tünderns Trainer Gerd Hilker tritt auf die Euphoriebremse / Morgen startet der C-Junioren-Cup

Lockeres Schwalben-Trio: „Wir setzen auf Sieg“

Alex Bolinski (von links), Veit-Ole Truchseß und Scott Millard – das muntere Trio der C-Junioren des HSC BW Tündern – geht morgen locker in das Junioren-Turnier beim 3. Dewezet-Supercup.

veröffentlicht am 21.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:41 Uhr

Foto: nls

Fußball (kf). „Wir setzen auf Sieg“ – mit dieser klaren Ansage gehen die C-Junioren des HSC BW Tündern am Samstag in das Nachwuchsturnier beim 3. Dewezet-Supercup. Jedenfalls strotzten gestern Alex Bolinski, Scott Millard und Kapitän Veit-Ole Truchseß nur so vor Selbstbewusstsein. Trainer Gerd Hilker, der gemeinsam mit Thorsten Gaida die Mannschaft bestens im Griff hat, kennt zwar die Stärken seiner Spieler, dennoch trat er ganz schnell auf die Euphoriebremse: „In der Halle kann der Schuss auch ganz schnell nach hinten losgehen, und dann steht man mit leeren Händen da.“

Trotz des lockeren Spruches ihrer munteren „Dreierbande“ heben die jungen Schwalben vor dem großen Auftritt in der Rattenfängerhalle bestimmt nicht ab. Denn bei zahlreichen Hallen-Events haben die Tünderaner in dieser Saison schon einige der Teams kennengelernt, die morgen ebenfalls hohe Ansprüche im Kampf um den Gewinn des Supercups stellen werden. „Der VfL Wolfsburg, TSV Havelse und der VfL Bückeburg sind ja fast schon alte Bekannte“, weiß Tünderns Kapitän.

Doch nicht nur für ihn sind die Hallenturniere immer ein besonderer Reiz. Bolinski, der starke Mann aus der Innenverteidigung, und Millard, sonst als „Sechser“ vor der Abwehrreihe aus dem Bezirksoberliga-Team der Blau-Weißen nicht wegzudenken, freuen sich ebenfalls riesig auf den langen Turniertag.

Auch wenn sie bereits um 10 Uhr zum Auftaktspiel gegen den SV Reislingen auflaufen müssen, sind sie mit Sicherheit hellwach. „Wir werden schon früh genug ins Bett gehen“, beruhigte das Schwalben-Trio ihr Trainergespann nach dem Abschlusstraining „Die lange Zeit bei den Hallenturnieren haben wir bislang immer gut verkraftet“, erinnert sich Scott Millard, der große Fan von Manchester United. Das Herz von Veit-Ole Truchseß schlägt übrigens für Bayern München, allein Alex Bolinski hat mit den großen internationalen Teams nichts am Hut. „Mein Lieblingsverein ist immer noch die SSG Halvestorf, denn da habe ich mal angefangen,“ stellt er heraus.

Besonders freuen sich die drei Tünderaner auf das muntere Hallenspielchen mit Vollbande. „Das erfordert mehr Übersicht. Und auch der Torwart muss viel mehr mitspielen“, hat Abwehrchef Bolinski schon beim Hallenkick in Rehme erkannt.

Der VfL Wolfsburg schickt zwar seinen Bundesliga-Nachwuchs nach Hameln, doch bei Tünderns Dreierpack gehören große Profiambitionen bei einem Bundesligisten bereits der Vergangenheit an. „Die Zeit der Träume ist vorbei. Wir werden in Tündern bleiben“, machten sie unisono klar. Da reicht es auch, wenn die 14-jährigen Nachwuchskicker morgen mit ihrem Team großen Vereinen wie Wolfsburg, Paderborn oder Eintracht Braunschweig mal wieder ein Bein stellen können ...



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