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Germania Hagen mit tollem Kombinationsfußball in die Endrunde / Trainer Dirk Sölla setzt auf jugendlichen Elan

Lippert will auch beim Supercup die Großen ärgern

Fußball (kf). „Keine Angst vor großen Namen“ – frei nach diesem Motto spielte Germania Hagen beim SSK-Cup in Afferde auf. Als erster Kreisligist zog die Mannschaft um Torjäger Nils Lippert beim letzten der vier Topturniere, in denen es noch einmal um wichtige Qualifikationspunkte für den 3. Dewezet-Supercup ging, ins Finale ein.

veröffentlicht am 11.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 10:41 Uhr

Der Erfolg kam nicht von ungefähr, denn spielerisch mussten sich die damit für den Supercup qualifizierten Germanen selbst vor den höherklassigen Konkurrenten Preußen Hameln 07, HSC BW Tündern und SSG Halvestorf nicht verstecken. Im Halbfinale bissen sich Tünderns „Schwalben“ gegen die technisch versierten Hagener die Zähne aus. Vor allem Mannschaftskapitän Marco Pompa und Torhüter Niklas Frye liefen gegen den Bezirksoberligisten zur Höchstform auf. Beide hatten einige Jahre erfolgreich für die Nachwuchsteams der Blau-Weißen gespielt. Auch Afferdes Trainer Michael Söchting war von Hagens Vorstellung beeindruckt: „Die haben richtig tollen Kombinationsfußball gezeigt.“ Auch im Finale musste sich der Kreisligist gegen Oberligist Preußen Hameln 07 nicht verstecken. „Da haben wir nur unsere Chancen nicht konsequent genutzt. Hameln war einfach cleverer“, musste Germanen-Torjäger Nils Lippert anerkennen, der sich noch einen Tag nach dem großen Auftritt in Afferde über sein Eigentor im Endspiel ärgerte.

Die raue Luft, die dem Kreisligadritten spätestens in der Zwischenrunde des SSK-Cups entgegen wehte, warf die Youngster keinesfalls aus der Spur. Schließlich bläst ihnen auf Hagens Höhen der Wind oft genug um die Ohren. Beim Hallenkick in Afferde hätte das Sölla-Team problemlos als U 23-Auswahl auflaufen können. Allein die beiden Routiniers Markus Trompa (26 Jahre) und Krisztian Majer (28) drückten das Durchschnittsalter (22,2 Jahre) ein wenig nach oben.

Jetzt wollen die Germanen natürlich auch beim Dewezet-Supercup die Großen ärgern. „Wenn man Tündern schlägt, muss man sich nicht verstecken“, machte Lippert klar. Coach Dirk Sölla ist zwar nicht unbedingt der große Freund des Hallenfußballs, dennoch testen am kommenden Wochenende die Hagener ihre Qualitäten auf dem Hallenparkett zum zweiten Mal im Lipperland. Auf das Turnier in Barntrup freut sich nicht nur Nils Lippert: „Da können wir uns schon einmal auf die Finalrunde des Dewezet-Supercups vorbereiten. Denn dort wird auch mit der für uns ungewohnten Vollbande gespielt.“



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