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Hamelner WM-Tourist Sven Brostedt begeistert vom Flair in Russlands Metropole

Liebesgrüße aus Moskau

MOSKAU. James Bond sendete einst schon als Geheimagent im Dienste Ihrer Majestät Liebesgrüße aus Moskau in die Welt. Gilt jetzt auch für Sven Brostedt. Der Hamelner ist allerdings nicht wie 007 inkognito in der Metropole unterwegs, sondern als offizieller deutscher WM-Tourist – und total begeistert vom tollen Flair.

veröffentlicht am 19.06.2018 um 13:32 Uhr

Fühlt sich als Fußball-Tourist in Moskau pudelwohl: Bunte WM-Impressionen vom Hamelner Sven Brostedt. Fotos: pr
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Den Thrill wie Bond am und um den berühmten Roten Platz hat der 46-Jährige mittlerweile aber auch schon verspürt. Denn dort steppt im wahrsten Sinn des Wortes der russische Bär. Zwar musste der ehemalige Torhüter von Eintracht Hameln als leidgeprüfter Augenzeuge auch schon die peinliche deutsche 0:1-Pleite gegen Mexiko verkraften. Aber trotz aller Enttäuschung über die „Luschen von Luschniki“ zählt bei ihm auch der Gesamteindruck im Land des WM-Gastgebers.

Und da hat er nur Lob parat. „Die Russen sind super Gastgeber. Und irgendjemand hat auch noch für überraschend gutes Wetter gesorgt. So kennen die das zumindest in Moskau gar nicht“, stellt er fest. Beeindruckt war der Hamelner auch vom Besuch beim Fanfest, wo er sich im Pulk von über 75 000 Menschen das Duell Argentinien gegen Island (1:1) anschaute. „Eine super Party mit einer Riesenstimmung. Es ist echt beeindruckend, wie alle Nationen friedlich miteinander feiern“, wird er dieses Erlebnis nicht so schnell vergessen. Das erschreckend schwache deutsche Spiel dafür wohl schon eher, trotz der lautstarken Mexikaner, die vor und im Stadion eine große Fiesta feierten. „Was die abgeliefert haben, war schon allererste Sahne“, fand Sven Brostedt und attestierte der „Tri“ , wie sie allgemein genannt wird, auch noch einen verdienten Sieg gegen „überhebliche Deutsche“. Aber was kommt jetzt, geht noch was für die angeschlagene DFB-Elf? „Nun gilt es, sich den Mund abzuputzen und gegen Schweden ein völlig anderes Gesicht zu zeigen. Wir werden das Kind schon schaukeln“, reist der 46-Jährige mit großer Zuversicht zum zweiten Gruppenspiel ins meist sonnenüberflutete Sotschi. Auch dort am Schwarzen Meer wird er neben den erhofften positiven sportlichen auch weitere Eindrücke vom WM-Gastgeberland sammeln. Zumal vor der Rückreise nach Moskau auch noch ein Kurzurlaub mit Familie unter Palmen geplant ist. Spannend wird dann sicherlich auch noch der 15-stündige Trip nach Kasan zum Spiel gegen Südkorea.



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