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Blasko überzeugt bei der 11. deutschen Meisterschaft in Haldensleben

Leonie strahlt vor Glück: Silber gewonnen und EM-Ticket gelöst

Leonie Blasko (RESC Hameln) und die deutsche Junioren-Meisterin Vanessa Rohrmoser (Delmenhorster TV, links) strahlen bei der Siegerehrung um die Wette.

veröffentlicht am 22.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:41 Uhr

Rollkunstlaufen (aro). Zum Sieg reichte es zwar nicht. Trotzdem strahlte Leonie Blasko vor Freude. Die 15-Jährige, die für den RESC Hameln startet, gewann bei der 11. deutschen Meisterschaft in Haldensleben die Silbermedaille im Solotanzen.

Blasko stellte bereits bei den Pflichttänzen ihr Talent eindrucksvoll unter Beweis. Und auch ihre neue Kür, die mit einer Prise orientalischem Flair gewürzt war, beeindruckte die drei Wertungsrichter Volker Bartel, Martina Lehrian und Norbert Kathöfer. Besser war in ihrer Altersklasse nur Nanni Schäffer aus Freiburg, die Blasko mit drei 1er-Wertungen die Goldmedaille vor der Nase wegschnappte. Im Rahmen der DM fand auch die Sichtung für die Europameisterschaft statt. Bei den Junioren waren die von Andrea Pieper und Manuela Bormann betreuten United Skaters am Start. Die Rollkunstläuferinnen des VfR Aerzen, SC Hameln-Hilligsfeld, TBV Jahn Alverdissen und des RST Hummetal zeigten eine starke Leistung – trotz des sehr glatten Bodens.

Bei der Sichtung durften erstmals alle Formationen ihr Programm zweimal zeigen. „Unser Programm kam sehr gut an“, freute sich Pieper, die mit ihren Schützlingen zur Europameisterschaft nach Frankreich fahren darf.

In der Meisterklasse löste auch das mit Talenten aus ganz Niedersachsen und Schleswig-Holstein gespickte Dreamteam das EM-Ticket, obwohl der erste Auftritt noch nicht ganz perfekt war. Doch im zweiten Versuch lief es für Pieper, Blasko und Co. wesentlich besser.

„Sicherlich ist die Kür noch ausbaufähig. Aber wir hatten seit der Weltmeisterschaft im November nicht sehr viel Zeit, um gemeinsam zu trainieren“, sagte Blasko, die unterm Strich „sehr zufrieden“ war. Bis zur EM im Mai soll der nötige Feinschliff erfolgen, „um dann in Frankreich ganz vorne mitlaufen zu können“, so Pieper.



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