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Fußball: Nach 2:0 noch 3:5 gegen Spitzenreiter Hemmingen / Hagen hofft nach 4:0 wieder

Lachem verpasst Überraschung

BEZIRK HANNOVER. Die Beletage der Fußball-Bezirksliga, Staffel 3, war am Super-Sonntag vom heimischen Trio Lachem, SSG Halvestorf und FC Preussen nicht zu knacken. Ganz nah dran war der SV Lachem, der bei der 3:5 (2:1)-Niederlage gegen Spitzenreiter SC Hemmingen zunächst eine 2:0- und dann auch noch eine 3:2-Führung aus der Hand gab.

veröffentlicht am 15.04.2018 um 18:57 Uhr

Enttäuschte Gesichter beim SV Lachem nach dem 3:5. Foto: nls
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„Für uns war eindeutig mehr drin, aber letztlich haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht“, ärgerte sich Trainer Tarik Önelcin über die verpasste Überraschung. Auch ohne Spielmacher Egcon Musliji, der noch länger mit einer Knieverletzung ausfallen wird, kam sein Team durch die Treffer von Flamur Dragusha (14.) und Adem Avci (21.) gut aus den Startlöchern. Gean Baumgartz (24.) und Marvin Toleikis (52.) egalisierten, ehe der starke Avci (55.) später noch einmal für Lachemer Jubel sorgte. Danach ging aber nichts mehr, zählten nur noch die Tore für den Tabellenführer von Michael Gerlach (57.) und Mustafa Akcora (62./90.).
MTV Ilten – SSG Halvestorf 3:1 (2:0). Schon vor der Pause schossen Marius Steinke (32.) und Tobias Politze (43.) eine solide 2:0-Führung für den Rangdritten heraus. Als Maximilian Ringleff (78.) auf 1:2 verkürzte, kam ein wenig Hoffnung im SSG-Lager auf. Doch die verpuffte schnell. Fünf Minuten später stellte Torben Schierholz den alten Abstand wieder her. Halvestorfs Spartenleiter Burkhard Büchler sah die Niederlage realistisch: „Das Ergebnis geht in Ordnung. Mehr wäre für uns wohl nur mit ganz viel Glück drin gewesen.“
Bemerode – FC Preussen 5:2 (2:0). Abstiegskampf sieht eigentlich anders aus! Der FC Preussen fuhr nur mit einem Auswechselspieler nach Bemerode. Kurz vor der Abfahrt hatten sich Sebastian Latowski, der bereits als Neuzugang bei der SpVgg. Bad Pyrmont gehandelt wird, und Pascal Lüdtke abgemeldet. Als Abdussamed Akkuc (28.) auch noch Rot sah, hatte Bemerode leichtes Spiel. Steffen Krumpholz (14.), Armin Ziegenbein (44./76.) Nicolas Cochanski (87.) und Guillermo Villareal (90.+3) bedankten sich als Torschützen. Die Preussen-Tore von David Engelbrecht (76.) und Cezar-Marco Paraschiv (79.) waren nicht mehr als Ergebniskorrektur.
Germania Hagen – SV Alfeld 4:0 (0:0). Kollektives Aufatmen bei der Germanen. Der Bann ist endlich gebrochen und mit dem dritten Saisonsieg auch wieder neue Hoffnung im Abstiegskampf auf Hagens Höhen zurückgekehrt. Für den ersten Dreier unter der Regie von Trainer Philipp Gasde sorgten die überragenden Florian Büchler (52./67.) und Philipp Sölter (62./88.) jeweils mit einen Doppelpack. Bei nun 16 Zählern ist wieder alles offen im Keller, auch wenn Hagen auf Platz 14 noch reichlich ackern muss, um auf absehbare Zeit das rettende Ufer zu erreichen. Der nächste wichtige Schritt dorthin könnte aber schon am Dienstag (19.30 Uhr) mit einem Heimerfolg gegen den Vorletzten FC Algermissen getan werden.
Hüddessum-Machtsum – Afferde 0:5 (0:2). Nach vier sieglosen Spielen in Serie feierte Afferde mit dem 5:0-Erfolg Wiederauferstehung. Auch dank der Klasse von Torhüter Pascal Friedrich. „Er hat überragend gehalten“, lobte Trainer Oliver Bock. So machte nur seine Elf die nötigen Tore. Vor dem Wechsel trafen Jörn Heinzelmann (21.) und Jannik Vetter (42.), danach Timo Guschewski (62./74.), der sich ebenfalls eine Topnote verdiente, und Marco Koch (66.). Dass es noch so deutlich wurde, lag auch an der Roten Karte für den Hüddessumer David Romainczyk (55.).
Schliekum – MTSV Aerzen 3:2 (2:2). Der MTSV ging in Schliekum durch Patrik Hoppe (7./28.) zweimal in Führung, musste die Heimreise aber mit leeren Händen antreten. Joy Ledonne (21.) und Dominic Karaca (40.) hielten Schliekum vor dem Halbzeitpfiff im Spiel. Nach der Pause war es Kushtrim Berisha (64.), der Aerzens Träume mit dem 3:2-Siegtreffer platzen ließ. ro/kf

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