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Fußball: Eintracht droht im Bezirksliga-Derby erneut Ungemach

Lachem bittet Afferde zum heißen Tanz

BEZIRK HANNOVER. Der Derbykater bei Eintracht Afferde ist nach der bitteren 2:3-Pleite gegen die SSG Halvestorf gerade abgeklungen, da droht beim nächsten Treffen in der Nachbarschaft wieder Ungemach. In der Fußball-Bezirksliga bittet nun der SV Lachem (So., 15 Uhr) die Eintracht zum heißen Tanz.

veröffentlicht am 10.08.2018 um 16:49 Uhr

Schon jetzt eine Verstärkung für Lachem: Paskal Fichtner. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Es geht aber auch ums Prestige und natürlich um wichtige Punkte. Und der amtierende Bezirkspokalsieger ist vor heimischer Kulisse in der Regel auch eine Macht. Wenn es denn personell stimmt.

Aber genau da hat Trainer Tarik Önelcin im Moment noch einige Baustellen. So fehlt weiterhin sein verletzter Mittelfeld-Antreiber Egcon Musliji an allen Ecken und Enden. Neuzugang Jonas Bente verabschiedete sich ebenfalls ins Krankenlager und Flügelflitzer Fabio Mercia befindet sich noch im Urlaub. Dafür steht aber Torjäger Tayfun Dizdar wieder zur Verfügung, der aus privaten Gründen am Dienstag beim 1:1 in Luthe fehlte. Große Hoffnungen setzt der SV Lachem aber auch in die Abschlussqualitäten von Neuzugang Paskal Fichtner, der sowohl bei der 2:6-Pokalniederlage gegen Hagen/Uthlede als auch in Luthe traf. Setzt er sich wieder entscheidend in Szene, könnte es mit dem angestrebten Heimsieg klappen – und der Saisonstart wäre dann mit vier Punkten durchaus gelungen. Bei Eintracht Afferde indes steht noch die Null. Und damit nicht gleich zu Beginn schon der Keller zur sportlichen Heimat wird, müssen die Schützlinge von Trainer Oliver Bock einiges bieten. Die Qualität für einen Dreier ist jedenfalls vorhanden. „Wir sehen uns aber nur als Außenseiter“, sagt Moritz Muschik, der für den verletzten Tobias Stegmaier ins Tor zurückkehren wird.


BW Salzhemmendorf – TuSpo Schliekum (Sa., 16 Uhr). BW-Trainer Paul Bicknell muss weiterhin ohne etatmäßigen Torhüter auskommen und schenkt dafür erneut Mittelfeldspieler Yannik Kassubek, wie schon beim 0:2 gegen Newroz, das Vertrauen. An seinem Matchplan ändert diese Personalie ohnehin nichts. Denn für den Coach ist klar: Der erste Sieg in der neuen Umgebung muss her. Wie der Realität werden kann, weiß Sprecher Malte Fitzner: „Wir werden wieder über den Kampf kommen, denn Leidenschaft und der Wille müssen stimmen, um etwas zu holen.“


MTSV Aerzen – SC Rinteln (Sa., 16 Uhr). Aufsteiger sind in der Regel schwierig einzuordnen. Auch Bezirksliga-Rückkehrer Rinteln. Doch das Selbstbewusstsein in Aerzen überwiegt, zumal die Bilanz der bisherigen Duelle noch für den MTSV spricht. „In der Vergangenheit haben wir immer ganz gut ausgesehen“, erinnert sich Fußball-Chef Karsten Hoppe. Trainer Gaetano Bartolillo muss bei seinem Heimdebüt am Veilchenberg allerdings auf die Dienste von Marco Klein, Eduard Mittelstädt und Josef Selensky verzichten. Andrej und David Weirich sowie Marcel Spatz mischen dafür wieder mit.


SSG Halvestorf – Ihme-Roloven (So., 15 Uhr). Nach dem Last-Minute-Sieg im Derby bei Eintracht Afferde weht ein frischer Wind über den Piepenbusch. Verbunden mit einem Ansatz von Euphorie. Diese positive Stimmung will Trainer René Hau nun auch nach Möglichkeit im Premierenduell gegen den Aufsteiger aus der Region Hannover in den zweiten Dreier umwandeln. Personell gibt es bei der SSG keine Probleme.

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