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Hamelner Amateurfahrer spricht über die Ziele für die neue Motorrad-Saison

Krause mit Vollgas zum Titel?

Hameln. Noch ist etwas Zeit, denn für Markus Krause beginnt die neue Motorrad-Saison erst am 26. April beim ersten von insgesamt acht Hafeneger-Cup-Rennen in Brünn, der zweitgrößten Stadt Tschechiens. Im Dewezet-Interview blickt der Hamelner Amateurfahrer auf die vergangene Saison zurück und spricht über seine Ziele für 2013.

veröffentlicht am 19.02.2013 um 14:41 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:19 Uhr

aro

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Herr Krause, es gibt nur wenige Motorradfahrer aus Hameln und Umgebung, die bei Amateurrennen starten. Wie wurde Ihre Leidenschaft geweckt?

Das fing damals alles mit meinem ersten Motorrad an. Ich bekam eine Suzuki GSX-R zum Geburtstag, und um mit dieser Maschine richtig umgehen zu können, dachten mein Vater und ich, es wäre am besten, ich lerne den richtigen Umgang bei einem Rennstreckentraining. Gesagt, getan. Seitdem ist es um mich geschehen. Das alles dort hat mich ziemlich beeindruckt, sei es die Geschwindigkeit oder das Miteinander unter den Fahrern an der Strecke. Es ist jedesmal was Besonderes, an eine Rennstrecke zu kommen und zu wissen, dass man sich darauf komplett ausleben darf. Ich möchte es nicht mehr missen.

Ein teures Hobby, oder?

Ja, durchaus! Wenn man am Ende einer Saison mal durchrechnet, wofür man alles Geld ausgegeben hat, dann wird einem schon ein wenig mulmig zumute. Und gänzlich ohne Unterstützung geht dies auch gar nicht mehr, sei es mein Vater, der mich unterstützt, oder Sponsoren, die einem Warenrabatte gewähren.

Der Hamelner Markus Krause hat sich für die neue Motorrad-Saison ehrgeizige Ziele gesetzt. pr/2

Seit 2006 fahren Sie Rennen. Was war Ihr größter Erfolg?

In der vergangenen Saison konnte ich vier von fünf Rennen gewinnen, bei denen ich gestartet bin. Aber ganz besonders der letzte Sieg im tschechischen Most bleibt mir in Erinnerung, wo ich mir auf einer für mich neuen Strecke die Pole Position, also die schnellste Rennrunde, und den Sieg sichern konnte. Das war ein perfektes Wochenende.

Hand aufs Herz – wie oft legen Sie sich mit dem Motorrad hin?

Das wird man oft gefragt. Es wird weniger, denn mit der Zeit wird man erfahrener und kann gewisse Situationen besser einschätzen. Oder man kann schon erahnen, dass das Motorrad gleich ein wenig unruhig unter einem wird. Mein letzter Sturz war im August 2009 und hoffentlich bleibt das auch so.

Gab es schon schlimmere Verletzungen?

Bis auf einen Handgelenkbruch bin ich doch immer relativ glimpflich aus der Sache gekommen.

Auch für Rennfahrer ist körperliche Fitness das A und O, oder?

Mein Training sieht relativ normal aus. Das heißt, ich versuche zwei bis dreimal pro Woche zum Sport zu gehen – in den Semesterferien wird das Ganze auf viermal die Woche erhöht. Das Training besteht bei mir aus normalem Muskelaufbau und Ausdauertraining. Ich trainiere bei LifeSports in Hameln, da lässt sich beides für mich am besten kombinieren.

Wie bereiten Sie sich im Winter auf die neue Saison vor?

Neben dem Training im Fitnessstudio gehört vor allem auch dazu, das Motorrad wieder auf einen technisch einwandfreien Zustand zu bringen.

Und was haben Sie sich für die neue Saison vorgenommen?

Das ist ganz klar der Gewinn der Meisterschaft in der CUP-Serie, in der ich starten werde.

Sie fahren eine Yamaha R6. Was ist das Besondere an der Maschine?

Das Besondere für mich an der Maschine ist vielleicht die Technik, die darinsteckt. Man kann sie nicht mehr mit der Serienmaschine vergleichen.

Haben Sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt, die Marke zu wechseln?

Ja, ich bin auch nicht so fixiert auf eine bestimmte Marke. Das Gesamtpaket muss einfach stimmen und das sehe ich zur Zeit vor allem bei der Yamaha R6. Aber auch die neue Kawasaki wäre eine Option.

Was haben Sie noch für Ziele in Ihrer Karriere?

Ein Ziel wäre zum Beispiel ein Gaststart in der IDM, der internationalen deutschen Motorradmeisterschaft, oder eine komplette Saison im Yamaha-R6-Cup.



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