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Stadtlauf-Organisator Philip Priebe rechnet trotz Hannover-Marathon mit bis zu 600 Teilnehmern

„Konkurrenz gibt es immer“

Hameln. Der Countdown läuft: In genau zehn Tagen wird Hamelns Innenstadt wieder zur Rennstrecke. Und das hat Tradition, denn der ESV Eintracht Hameln veranstaltet am Samstag, 9. April, bereits zum 29. Mal den Stadt-Galerie-Lauf, zu dem bis zu 600 Läufer/-innen erwartet werden.

veröffentlicht am 30.03.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:44 Uhr

Wir sprachen vorab mit Organisator Philip Priebe über das Laufspektakel.

Herr Priebe, der Stadtlauf ist bekannt für viele Veränderungen. Was gibt es in diesem Jahr Neues?

Die ganzen Streckenverlegungen sind Vergangenheit und stets nur Baumaßnahmen geschuldet. Wir haben seit drei Jahren den Kurs in der City. Den behalten wir auch jetzt bei. Aber anders wird er doch. Wir laufen jetzt andersherum als in den Vorjahren.

Warum das?

Nach dem Start am Hochzeitshaus geht es nun als erstes in die Osterstraße. Die ist deutlich breiter und das Läuferfeld, das ja gerade nach dem Start noch dicht beieinander ist, hat erheblich mehr Platz. Und linksherum zu laufen, sollte auch kein Problem sein. Auf der Tartanbahn wird das ja auch gemacht und große Läufe wie der Wasa-Lauf in Celle oder der Paderborner Osterlauf haben ebenfalls Strecken gegen den Uhrzeigersinn.

Innovativ waren Sie schon mit der Einführung des Elite-Sprints. Warum gibt es nun auch noch Sprintwertungen?

Der Elite-Sprint ist ein zusätzliches Rennen, für das sich die jeweils ersten zehn aus Firmenlauf und 5-Kilometer-Rennen qualifizieren und dort um Geldprämien laufen. Das kam sehr gut an und das haben wir beibehalten. Die neuen Zwischensprint-Wertungen gibt es im 10-Kilometer-Lauf mit seinen zehn Runden. Wir lassen bis zu sechsmal eine Glocke ertönen, und dann gibt es in der nächsten Runde einen Geldpreis für den dann Führenden. Das haben wir uns von Radrennen abgeschaut.

Einen Tag später steigt der Hannover-Marathon. Haben Sie keine Angst vor dieser Konkurrenz?

Sicher werden ein paar der ambitionierten Läufer fehlen. Aber mit deutlich weniger Startern rechne ich nicht. Wir sind eine regionale Veranstaltung. Wir wollten an unserem Termin Anfang April bleiben. Und irgendwelche Konkurrenz gibt es immer.

Wie voll wird es denn in der City werden?

Wir haben seit Jahren um die 500 Teilnehmer – plus minus 50. Das schaffen wir wieder. Damit sind wir zufrieden. Das Feld auf 1000 Läufer aufzublähen, ist gar nicht unser Ziel. Das würde auch die 1000-Meter-Runde in der City gar nicht hergeben. Dann müssten wir die Strecke ändern.

Aber Gedankenspiele in diese Richtung hatten Sie doch schon?

Aber wirklich nur Gedankenspiele. Eine Vision ist, dass es eine Gemeinschaftsveranstaltung vom Stadtlauf gibt, dem Wiederaufleben des Radrennens und vielleicht einem Inline-Rennen. Das wäre ein riesiges Ausdauerspektakel. Mehrere Vereine könnten ihre Kräfte bündeln. Aber das geht nicht nur mit Ehrenamtlichen. Für uns als Stadtlaufveranstalter allein wäre das eine Nummer zu groß. Wir konzentrieren uns auf unseren Stadtlauf. mha



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