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Thilo Klotz hat in seinem sechsten Jahr beim VfB Hemeringen mit sechs Neuzugängen Platz sechs im Visier

„Klotzen, statt kleckern“ – so lautet diesmal die Devise

Fußball (kf). Als im Juni die Schützen wieder einmal zur berühmten „Schlacht am Hemeringer Berg“ antraten, konnten sich die Fußballer des VfB Hemeringen ruhig zurücklegen und sich das Spektakel entspannt aus der Distanz anschauen. Denn Hemeringens Kicker messen sich mit ihren Gegnern nicht bei lautem Kanonendonner, sondern auf dem Sportplatz „Am Waldesrand“ mit Ruhe und Besonnenheit. Laut werden hier höchstens einmal die Zuschauer. Als die Saison 2009/10 gelaufen war, konnten Spieler und Trainer mit dem neunten Platz durchaus zufrieden sein. „Aber diesmal darf es ruhig ein bisschen mehr sein“, lautet die aktuelle Vorgabe, die Trainer Thilo Klotz an seine Akteure gerichtet hat.

veröffentlicht am 23.07.2010 um 21:20 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

„Der sechste Platz soll es schon sein“, ließ der Trainer, der sich derzeit noch seinen verdienten Sommerurlaub in Kroatien gönnt, frühzeitig anklingen. „Klotzen, statt kleckern“ lautete deshalb künftig die Devise. Denn Klotz weiß die Situation in der Kreisliga gut einzuschätzen, immerhin führt er schon seit der Saison 2005/06 beim erst 1947 gegründeten VfB das Regiment. Und seine Truppe geht gut aufgestellt ins neue Spieljahr. Mit Björn Bertram (zur SSG Halvestorf) und Daniel Magaschütz, der künftig bei Preußen Hameln 07 aufläuft, hatten zwar bereits zur Winterpause zwei routinierte Spieler den Rückzug angetreten. „Doch das können wir bestimmt verkraften“, ist sich Torjäger Eugen Fabrizius sicher. Immerhin kommen mit Johannes Aprojanz und Mohamed Safwan zwei junge Talente mit Niedersachsenliga-Erfahrung an den Hemeringer Berg. Dazu ergänzen Malte Magerkurth, Marcel Westphal (beide Halvestorf II), Björn Hoppe (eigene A-Jugend) und Daniel Auge (Preußen Hameln 07 II) den Kader.

„Am Waldesrand“ – so heißt auch das Vereinslokal neben dem schmucken Sportplatz – wollen sich die Hemeringer auf keinen Fall verstecken, sondern bei den Heimspielen kräftig zur Attacke blasen. „In der letzten Saison haben wir in der Rückrunde zu viele Punkte leichtfertig aus der Hand gegeben“, erinnert sich Fabrizius ungern. Deshalb hat sich der torgefährliche Stürmer, der in der abgelaufenen Spielzeit immerhin 24 Mal die gegnerischen Keeper überlistete, in dieser Saison erneut viel vorgenommen: „Alles, was kommt, nehme ich gern wieder mit.“ Dabei hofft Fabrizius, der in seine achte Saison beim Kreisligisten geht, auf die nötige Unterstützung der Neuzugänge. „Eigentlich müssten wir schwerer auszurechnen sein“, hofft er im Vorfeld einer Saison, in die der VfB gut startete. Bereits im ersten Vorbereitungsspiel konnten die Hemeringer die „Westfälischen Eichen“ aus Lügde beim 3:0-Sieg mühelos fällen.

Dewezet-Prognose: Der VfB hat sich viel vorgenommen – es reicht aber nur zu Platz Zehn.



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