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Schiedsrichter des Jahres im Kreis / 40 Jahre dabei: Goldene NFV-Nadel für Beinhold und Schröder

Klodnyckyj und Blaschke pfeifen am besten

Als Schiedsrichter des Jahres geehrt: Roman Klod-

veröffentlicht am 26.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:41 Uhr

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nyckyj (links) und Sebastian Blaschke.

Foto: rhs

Fußball (rhs). „Schiedsrichter zu sein, ist ein Ehrenamt. Und jeder Unparteiische weiß, dass es nicht nur schöne Momente auf dem Fußballplatz gibt. Auch böse Anfeindungen und Übergriffe gehören in diesem Job leider dazu. Wenn jemand Jahrzehnte dabei ist und mehr als 2000 Spiele in seiner Laufbahn geleitet hat, dann verdient das Respekt und Anerkennung.“

Dieses Kompliment machten Uwe Herrmann, Lehrwart des NFV-Bezirks Hannover, und der Kreisvorsitzende Andreas Wittrock als Ehrengäste der Hauptversammlung der Schiedsrichtervereinigung des Kreises Hameln-Pyrmont den langjährigen Referees, die im Sportheim in Klein Berkel für ihre Treue mit Urkunden, Nadeln sowie Statuen ausgezeichnet wurden.

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40 Jahre sind Ernst Beinhold (SV Hastenbeck) und Wilfried Schröder (Preußen Hameln 07) aktiv dabei. Sie erhielten die goldene Verdienstnadel des NFV nebst Urkunde sowie einen bronzenen Schuh vom Kreisverband. Auf 30 Jahre bringt es bereits Norbert Hellmuth (Eintracht Afferde), dem die Goldnadel des Kreises ans Revers geheftet wurde.

254 Referees sind auf den Plätzen im Einsatz

Erol Ayri (FSG Wickbolsen), Rüdiger Gereke (Eintracht Afferde), Michael Rieke (TuS Rohden/Segelhorst) und Manfred Worm (TSV Groß Berkel) leiten seit 20 Jahren Spiele und bekamen dafür die Kreisnadel nebst Urkunde.

Die silberne Verdienstnadel des Bezirkes ging an Durmus Dogan (TSV Klein Berkel) sowie an Norbert Rentsch und Yalcin Taner (beide Eintracht Afferde), die seit 15 Jahren bei Wind und Wetter unterwegs sind. Über eine Urkunde freuten sich die „Zehnjährigen“ Mathias Häfemeier (SF Osterwald) und in Abwesenheit Alexej Johnen (MTV Lauenstein).

In seinem Jahresbericht unterstrich Schiri-Boss Michael Rieke, dass die Zahl der aktiven Schiedsrichter von 280 auf 254 zurückgegangen ist. Aber das sei allein darauf zurückzuführen, dass man viele „Karteileichen“ beseitigt habe. 229 Unparteiische seien regelmäßig auf Kreis- und Bezirksebene im Einsatz. Neben Johann Pfeiffer, der schon in der Oberliga zum „alten Eisen“ gehört, steht jetzt auch Sven Binder (SSG Halvestorf) vor dem Sprung in die 5. Liga, sofern er den letzten körperlichen Leistungstest noch erfolgreich hinter sich bringt. Seine Einsätze als Assistent in der B-Junioren-Bundesliga wurden ebenfalls erwähnt.

Nachdem bereits am „Tag des Bezirksschiedsrichters“ in Großburgwedel Roman Klodnyckyj für 25-jährigen Einsatz im Bezirk besonders geehrt wurde, kam jetzt auch der Kreis nicht umhin, ihn zum „Schiedsrichter des Jahres“ zu ernennen und dem 45-jährigen Rechtsanwalt damit das Ende seiner aktiven Laufbahn (er scheidet aus Altersgründen aus) zu versüßen.

Sein jugendliches Pendant ist der 17-jährige Sebastian Blaschke (TSV Klein Berkel), der zum Jungschiedsrichter des Jahres 2009 gekürt wurde und aus den Händen der stellvertretenden Lehrwartin Susanne Dombek-Schröder den Preis entgegennahm.

Apropos Lehrwart: Aus beruflichen Gründen wird Car-sten Nowack nach erfolgreicher Tätigkeit sein Amt im nächsten Jahr abgeben, was allgemein bedauert wurde.

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