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Kerem Can Demir spielt lieber Tischtennis als Fußball / 13-Jähriger ist in beiden Sportarten ein hoffnungsvolles Talent

Kleiner Ronaldo-Fan schwärmt für Dimitrij Ovtcharov

Fußball (rhs). Bei der Siegerehrung der Tischtennis-Rangliste in Bad Münder fehlte Kerem Can Demir, obwohl er in seiner Altersklasse gewonnen hatte. Doch der 13-Jährige wollte nicht so lange warten, bis er den Pokal überreicht bekam. Der Grund: „Ich hatte keine Zeit!“ Denn schon knapp eine Stunde nach seinem letzten Tischtennisspiel war Kerem schon wieder im Einsatz – bei der Hallenkreismeisterschaft der Juniorenkicker in Coppenbrügge.

veröffentlicht am 09.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:21 Uhr

Kerem spielt nicht nur Tischtennis, sondern im Trikot des TSV Klein Berkel auch Fußball. Der 13-jährige Gymnasiast ist nämlich auch auch ein exzellenter Verteidiger im D-Juniorenteam von Klein Berkels Trainer Dieter Büttner. Doch wenn sich Kerem entscheiden müsste, ob er lieber mit dem Schläger in der rechten Hand hinter den kleinen Zelluloidball drischt oder beim Kicken dem Gegner das runde Leder abjagt, dann entscheidet sich der Albert-Einstein-Schüler ganz klar für Tischtennis: „Ich bin zwar ein großer Fan von Real Madrids Cristiano Ronaldo, aber ein noch größerer Fan von Dimitrij Ovtcharov!“

Kerems jüngerer Bruder Mert Han wird ihm vermutlich schon bald den Rang ablaufen. Beim Tischtennisturnier in Bad Münder war der erst Neunjährige der einzige, der seinen großen Bruder besiegen konnte. Und auch beim Fußball zählt der jüngste Familienspross, der derzeit bei den E-Junioren des TSV Klein Berkel kickt, zu den hoffnungsvollen Talenten.

Vater Kirmansah, früher selbst Fußballer, müsste sich am Wochenende eigentlich teilen, um beide Söhne betreuen zu können. Doch teilt er sich diesen Part mit seiner Frau, die zwar nicht den sportlichen Sachverstand wie ihre drei „Männer“ in die Waagschale werfen kann, aber dafür ein besserer Seelentröster ist, wenn es einmal nicht ganz rund läuft.



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