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Kiene verlässt Preußen 07 zum Saisonende

Hameln (hjk). Jetzt zog auch Cheftrainer Alexander Kiene die Notbremse und kündigte seinen Ausstieg beim Oberligisten Preußen 07 zum Ende der Saison an. „Ich sehe in Hameln aufgrund der wirtschaftlichen Situation keine Perspektive mehr“, begründete der 31 Jahre alte A-Lizenz-Inhaber gegenüber der Dewezet-Sportredaktion seinen Abschied nach zweijähriger Tätigkeit.

veröffentlicht am 10.03.2009 um 18:48 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 06:41 Uhr

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Hameln (hjk). Jetzt zog auch Cheftrainer Alexander Kiene die Notbremse und kündigte seinen Ausstieg beim Oberligisten Preußen 07 zum Ende der Saison an. „Ich sehe in Hameln aufgrund der wirtschaftlichen Situation keine Perspektive mehr“, begründete der 31 Jahre alte A-Lizenz-Inhaber gegenüber der Dewezet-Sportredaktion seinen Abschied nach zweijähriger Tätigkeit. Am Mittwochabend  um 19 Uhr informierte der Trainer die Mannschaft. Zuvor hatte er seine Entscheidung dem Vorstand mitgeteilt und die Kündigung fristgerecht eingereicht. Kienes Vertrag läuft zum 30. Juni 2009 aus. Auch Co-Trainer Christian Pförtner wird 07 nach Lage der Dinge verlassen.
 Dass der gebürtige Stadtoldendorfer Hameln den Rücken kehrt, kommt nicht überraschend. Schon zur Jahreswende hatte er in Interviews beklagt, dass es bei Preußen „keine Planung und keine wirtschaftlich soliden Rahmendaten“ gibt. „Die sind aber dringend erforderlich, damit man für die neue Saison seriös planen kann“, sagt der ehrgeizige Coach, der mit seiner Mannschaft in der Oberliga einen ausgezeichneten 11. Platz belegt. Sportlich winkt sogar der Klassenerhalt, doch ob das Team dann tatsächlich in der 5. Liga weitermacht, ist fraglich (siehe auch nebenstehenden Kommentar). Der kommissarische Vorsitzende Wolfgang Dammeier bedauert den Weggang: „Kiene hat bei uns hervorragende Arbeit geleistet.“

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